„Liegt an uns, ein gutes Ergebnis zu erzielen!“

Profis
30.10.2026

Vor unserem nächsten Auswärtsspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 am Samstag (20:30 Uhr) beim Karlsruher SC im BBBank Wildpark haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK vom Freitagvormittag außerdem in voller Länge im Video.

Über 2.000 FCH Fans werden die Mannschaft nach Baden begleiten!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Insgesamt sieht es so aus, dass Sirlord Conteh und Maximilian Breunig weiter ausfallen. Allerdings gehe ich davon aus, dass sie nächste Woche voll mittrainieren können. Sirlord Conteh hat gestern schon voll mittrainiert, da sieht es also gut aus. Luca Kerber ist muskulär verletzt, Marko Zrilic war die ganze Woche krank und fällt somit auch aus. Der Rest ist im Training und einsetzbar.“

…über das Spiel (0:2) des Karlsruher SC im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach:

„Wir gehen jetzt nicht nur auf ein Spiel ein, sondern es ist Teil der Vorbereitung, dass wir uns mehrere Spiele des Gegners anschauen. So viel haben sie jetzt nicht gewechselt, außer, dass sie vorne ein bisschen umgestellt haben. Die Karlsruher spielen sowieso sehr variabel, gerade was die drei Offensiven vorne betrifft. Marvin Wanitzek ist natürlich ein ganz wichtiger Spieler, der Taktgeber in der Mannschaft, der unheimlich viele Räume beleuchtet und bespielt. Das müssen wir natürlich abschalten, damit er nicht so viele Aktionen hat. Natürlich ist es für den KSC im Spiel am Dienstag suboptimal gelaufen. Sie sind früh in Rückstand geraten und wurden beim ersten Gegentor in der Mann-gegen-Mann-Verteidigung brutal gut ausgespielt. Natürlich hatten sie sich für die zweite Halbzeit etwas überlegt, dann fiel schnell das zweite Gegentor. Dann wird es natürlich ganz schwer, auch mit einem Mann mehr, im DFB-Pokal mit zwei Toren Rückstand, nochmal zurückzukommen. Aber das ist nur ein Teil der Analyse. Wir wissen schon aus den letzten Spielen in Magdeburg und zu Hause gegen Darmstadt, was der Gegner gut macht, aber auch, wo er Probleme hat. Aber: Wir müssen Tore schießen. Wir müssen unsere Erkenntnisse umsetzen.“ 

…über die vielen Gegentreffer des Karlsruher SC:

„Das ist richtig, dass der KSC bereits 20 Gegentore kassiert hat. Aber das spielt insofern keine Rolle, weil sie auch gegen Darmstadt gezeigt haben, dass sie dann mal einen raushauen können. Jetzt haben wir den 10. Spieltag und da gibt es schon gewisse Tendenzen, die man nicht mehr von der Hand weisen kann. Und wir wissen sehr wohl, dass der KSC zu Hause nach dem Pokalaus und der Enttäuschung, so lange in Überzahl gewesen zu sein, wieder etwas geraderücken will.

Dazu kommt eine unheimliche Wucht von den Fans. Da ist eine richtig gute Stimmung. Wir wollen auf dem Platz, mit unseren Fans, dagegenhalten. Ich kann es nur wiederholen: Unser Ansatz muss sein, dass wir dahin kommen, wieder Chancen zu haben. So viele wie gegen Cottbus wird es fast nicht geben, denn das war – auch für unsere Verhältnisse – Wahnsinn. Aber wir haben nach neun Spieltagen die meisten Chancen erspielt. Da wollen wir weitermachen. Und ich kann es nur noch mal sagen: Alles, was wir gemacht haben, müssen wir am Ende des Tages auch umsetzen, wenn es zählt. Darum geht es. Das sind meine Gedanken und auch die Gedanken der Spieler. Eines kann ich sagen: Wenn ich auf die Trainingswoche zurückblicke, habe ich nicht das Gefühl, dass wir die Torschusspanik mit ins nächste Spiel nehmen wollen oder werden.“

…über die Punkteausbeute aus den letzten Spielen: 

„Wir haben Punkte liegen lassen, gerade in den letzten vier Spielen. Wir haben bei Hertha BSC Berlin zu Recht verloren. Wenn es dumm läuft, kassierst du gegen Kiel kurz vor Schluss das 1:1. Dafür hatten wir gegen Fürth das Quäntchen Glück. Zu Hause haben wir im ersten Spiel gegen Osnabrück verdient gewonnen. Insgesamt war das, glaube ich, alles so, wie es sein musste. Aber in den letzten vier Spielen haben wir, wenn man alles zusammenfasst, mit den Leistungen, die die Mannschaft gezeigt hat, einfach zu viele Punkte liegen lassen. Ich habe diese Woche ein paar Dinge zugespielt bekommen, bei denen der eine oder andere Fan im FCH Trikot ein bisschen die Nerven verloren hat. Dazu muss ich sagen: So geht es nicht. Die Mannschaft gibt alles, investiert alles und erspielt sich sehr viele Chancen. Das ist das Schwierigste im Fußball: Sich Chancen zu erspielen. Ich glaube, da kann keiner meckern, dass die Mannschaft keinen attraktiven Fußball gespielt hat – egal in welchem Spiel. Nur die Ergebnisse haben nicht gestimmt. Am Ende müssen die Ergebnisse aber auch stimmen. Das ist unsere Verantwortung, und damit sind auch wir nicht zufrieden. Da müssen wir sehr viel investieren. Das haben wir auch diese Woche gemacht, um wieder Spiele zu gewinnen. Denn wenn man die Spielverläufe betrachtet, haben wir nach neun Spielen zu wenige Punkte. Von daher bekommt man am Ende doch immer das, was man verdient. Deswegen gilt es, die nächste Chance zu sehen: Morgen Abend um 20:30 Uhr beim KSC. Flutlicht, ein ziemlich volles Stadion, eine gute Stimmung, leidenschaftlicher Fußball – jetzt liegt es an uns, ein Ergebnis zu erzielen!“