„Es wird um Intensität gehen…“

Profis
04.09.2026

Vor unserem nächsten Auswärtsspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 am kommenden Sonntag (13:30 Uhr), bei der SpVgg Greuther Fürth im Sportpark Ronhof, haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Personell sieht es sehr gut aus. Bis auf Sirlord Conteh sind alle fit. Das heißt, fast der komplette Kader steht zur Verfügung.“

…über den Deadline Day:

„Ich bin jetzt froh, dass es vorbei ist. Es ist schon eine lange Zeit der Ungewissheit. Am Ende ist Marvin Pieringer kurzfristig dann doch noch gegangen. Ich bin froh, dass es mit Alessandro Vogt noch geklappt hat. Seit Dienstag um 20:00 Uhr kann man sich wieder zu 100 % auf Fußball konzentrieren und das ist das Allerwichtigste.“

…über den kommenden Gegner SpVgg Greuther Fürth:

„Insgesamt glaube ich nicht, dass die Fürther ihre Anfangsformation groß ändern werden. Vielleicht ein, maximal zwei Positionen. Man kann davon ausgehen, dass sie gleich spielen werden, weil sie jetzt auch im letzten Spiel erfolgreich waren. Auch gegen Nürnberg im Übrigen haben die Fürther in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht und müssen eigentlich 3:1 zur Halbzeit führen, doch dann kriegen sie kurz vor der Halbzeit den 2:2-Ausgleichstreffer. Effektivität spielt in der 2. Bundesliga eine große Rolle. Und wichtig ist: Sie haben einen eigenen Ansatz, eine klare Philosophie, gerade im Spiel mit dem Ball. Der Torwart spielt eine übergeordnete Rolle, auch in der Spieleröffnung. Das haben wir gerade beim Heimspiel gegen Nürnberg gesehen, dass sie da immer wieder versucht haben, dass er klare, lange Bälle nach vorne spielt. Die Fürther wollen immer wieder hinter die letzte Linie kommen, mit verschiedenen Spielern, mit vielen Positionswechseln. Das war der Schwerpunkt, auch im taktischen Bereich in dieser Trainingswoche. Aber wenn viele Spieler offensiv stehen, ähnlich wie bei uns, dann gibt es natürlich die Gefahr, dass der Gegner im Gegenangriff zu Chancen kommt. Am Sonntag wird es um Intensität, lange Bälle, zweite Bälle, Umschaltspiel und Standardsituationen gehen, die das Spiel dann am Ende entscheiden werden.“

…über die aktuelle Trainingswoche:

„Entscheidend war nach den Niederlagen in Berlin und im DFB-Pokal gegen Jeddeloh, dass wir uns zurückkämpfen. Das hat die Mannschaft am Ende eindrucksvoll gemacht, mit einer unglaublichen zweiten Halbzeit gegen Dresden. Es ist unfassbar schwierig zu erklären, dass wir das 1:2 bekommen, weil innerhalb von zehn Sekunden so viele Fehler passiert sind – das kann man sich gar nicht ausmalen. Sich in unserer Situation dann nicht unterkriegen zu lassen, ist manchmal gar nicht so einfach. So zurückzukommen, war das Allerwichtigste. Da habe ich auch gesagt, dass man der Mannschaft ein großes Kompliment machen muss. Klar ist, dass wir viel im Eins-gegen-eins und Zwei-gegen-zwei trainiert haben, was aber jede Woche auch ein Teil unserer Vorbereitung auf den Gegner ist. Beide Mannschaften werden am Sonntag versuchen, in der Defensive besser zu agieren und es dem Gegner nicht so einfach zu machen, zu Toren zu kommen. Auf der anderen Seite werden beide Mannschaften auch da ansetzen wollen, wo sie aufgehört haben. Ich glaube, gerade Fürth und wir haben uns sehr viele Chancen erspielt. Deshalb kann man gespannt sein, was da am Sonntag auf dem Platz passiert.“

…über den Neuzugang Allessandro Vogt:

„Selbstverständlich ist er ein Startelfkandidat und trotzdem sieht man, wie wir jetzt gerade in der Offensive aufgestellt sind, dass wir viele Optionen haben. Die Antwort, ob er spiel oder im Kader ist, gibt es wie immer am Sonntag.“