Nach dem 0:0-Unentschieden am 7. Spieltag der Zweitliga-Saison 2026/27 gegen den 1. FC Kaiserslautern haben wir die Stimmen von Cheftrainer Frank Schmidt, Kapitän Patrick Mainka, unserem Torwart Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Jan Schöppner für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„Die ersten zehn Minuten haben klar dem FCK gehört, mit dem Lattenschuss und dem anschließenden Kopfball. Sie haben hoch gepresst und stark verteidigt, sodass wir kaum in den Ballbesitz gekommen sind. Insgesamt war die Passquote über das gesamte Spiel hinweg sehr gering, und es wurden viele lange Bälle erzwungen. In der ersten Halbzeit haben wir es geschafft, über Mikkel in die Duelle zu kommen, in denen nicht mehr viel gefehlt hat. Trotzdem denke ich, dass das Ergebnis nach dem heutigen Spielverlauf sehr gerecht ist. Wenn eine Mannschaft heute auch nur kurzzeitig in den Leerlauf geschaltet hätte, hätte das für den Gegner den Sieg bedeuten können. Beide Mannschaften waren aber bis zum Schluss bereit, in jeden Zweikampf zu gehen. Über fast die gesamten 90 Minuten waren beide Teams auf Augenhöhe, weshalb das Ergebnis absolut gerecht ist.“
Patrick Mainka:
„Es war heute ein Abnutzungskampf, aber das gehört zur zweiten Liga dazu. Die Kaiserslauterer waren in den ersten zehn Minuten deutlich stärker, aber wir sind schnell zurück ins Spiel gekommen. Insgesamt war es eine Partie mit wenigen klaren Torchancen. Am Ende ist es, denke ich, ein gerechtes 0:0. Zu Beginn der Saison hatten wir große Probleme, aber wir haben uns zurückgekämpft und nehmen den Punkt heute gerne mit. Wir sind unglaublich dankbar für unsere Fans, die die Voith-Arena gemeinsam mit uns zu einer Festung machen. Jetzt kommt so langsam das Ostalb-Wetter auf den Schlossberg und es soll und wird keine Freude für unsere Gegner sein hierher zu kommen. Genau das ist es, was wir brauchen, um am Ende erfolgreich zu sein. Das nächste Spiel in Wolfsburg wird hoffentlich eine hochklassige und enge Partie. Wir fahren voller Selbstbewusstsein dorthin und wollen Punkte mitnehmen.“
Thomas Dähne:
„Das Spiel war sehr zäh mit vielen hohen Bällen und Zweikämpfen. Aber darauf haben wir uns vorbereitet und gut dagegengehalten. Beide Teams hatten ein paar Chancen und am Ende kann man nach dem Spielverlauf mit dem Ergebnis heute zufrieden sein. Das war ein Spiel, das sehr über Standards gelaufen ist und da ist es wichtig als Torwart immer präsent und wach zu sein. Die Mannschaft spielt sich immer mehr ein und wir sind auf einem sehr guten Weg. Gerade die letzten Spiele haben wir gezeigt, dass wir defensiv sehr gut stehen und es den Gegnern sehr schwerfällt Tore gegen uns zu schießen.“
Jan Schöppner:
„Beide Mannschaften haben heute, wie erwartet, sehr intensiv gespielt - mit vielen Zweikämpfen und vielen langen Bällen. Am Ende hat uns heute vorne einfach die Ruhe und Übersicht gefehlt. Trotzdem ist es gut, dass wir hinten die Null halten konnten und wenigstens einen Punkt mitnehmen. Insgesamt sind wir nicht unzufrieden mit dem Ergebnis, wir hätten die Punkte heute gerne bei uns behalten. Wenn wir vor allem in der Schlussphase die Bälle besser ausspielen, wäre die drei Punkte durchaus drin gewesen. Trotzdem ist das Ergebnis gerecht würde ich sagen.“