Nach dem 1:0 am 4. Spieltag der Zweitliga-Saison 2026/27 auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth haben wir die Stimmen von Cheftrainer Frank Schmidt sowie von unseren FCH Profis Patrick Mainka und Marnon Busch für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„Wir sind natürlich zufrieden, heute hier drei Punkte aus dem Sportpark Ronhof mitnehmen zu dürfen. Wir sind gut in die Partie gestartet und haben in der zwölften Minute dann das frühe 1:0 gemacht. Insgesamt haben wir eine sehr offensive Aufstellung gewählt, aber auch dafür gesorgt, dass die Fürther nicht so in den Sechzehner reingekommen sind, dass es für uns richtig gefährlich wurde. Zwei Schüsse aus der Distanz hatten sie, einen davon von der Sechzehnerlinie, den Thomas Dähne gut hält. Wir selbst waren ein bisschen schlampig bei unseren Kontersituationen. Gleich am Anfang gab es schon eine große Chance, wo wir rechts einfach quer hätten ausspielen können. So haben wir die knappe Führung mit in die Halbzeit genommen. Wir hatten zwar keine Kontrolle mit Ball, aber wir waren sehr gut in der Defensive. Die große Chance im zweiten Durchgang haben wir dann in der 55. Minute ausgelassen, wo wir den Konter besser ausspielen müssen. Aber der Torhüter der Fürther ging dahin, wo es wehtut, und hat sie vor dem zweiten Gegentreffer bewahrt. Und wenn du dann das Tor nicht machst, kann es passieren, dass du in eine Abwehrschlacht reinmusst. Die haben wir angenommen. Für mich ist dieser 1:0-Sieg heute auch verdient. Dazu gibt es zwei Beispiele: Erstens, wenn man Felix Klaus aus dem Spiel nimmt, der hat alles probiert. Da waren zwei, drei Chancen dabei, aber irgendwie war immer einer von uns dran und deshalb hatte er nicht den Raum wie vielleicht in den letzten Spielen. Und das zweite Beispiel ist, und da möchte ich stellvertretend für alle heute Patrick Mainka hervorheben, was er heute alles aus dem Sechzehner rausgehauen hat, das war echt der Wahnsinn. Ihm muss ich ein Kompliment machen. Das tut ihm gut, weil für ihn – gerade als Kapitän und Abwehrchef – waren die letzten Spiele mit der Flut an Gegentoren auch nicht so einfach. Das soll das Lob für alle anderen heute aber auch nicht schmälern. Wir haben heute einen Arbeitssieg errungen gegen bis zum Schluss kämpfende Fürther. So richtig klare Chancen haben wir nicht zugelassen. Deshalb haben wir uns das erarbeitet und das auch nicht ganz unverdient.“
Patrick Mainka:
„Es tut richtig gut – ein dreckiger Arbeitssieg! Jetzt haben wir einen Auswärtssieg. Wir hatten wilde Spiele in den letzten Wochen. Heute war es für den neutralen Zuschauer nicht so schön wie vielleicht vergangene Woche. Am Ende kommt es auf das Gleiche heraus: Es sind drei Punkte. Das ist erstmal das Wichtige. Wenn wir es schaffen, die Balance zu finden, wenn wir wilde Spiele gewinnen können, wenn wir solche Spiele gewinnen können, in denen wir standhalten und auch mal Druck aushalten müssen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Heute waren wir füreinander da. Deswegen tut das unfassbar gut.“
Marnon Busch:
„Die Null steht, und das ist mir viel lieber, als wieder so ein Spiel wie letzte Woche gegen Dresden. Natürlich hat auch ein Stück weit die Entlastung heute gefehlt. Viele zweite Bälle gingen verloren, aber das ist in so einer Phase ganz normal. Es ist immer noch der Anfang der Saison. Wir haben uns einfach gerade nach dem Spiel bei Jeddeloh II eingeschworen: Wir gehen jetzt mal einen Schritt zurück und setzen wieder auf die Basics. Dazu gehört die Null zu halten!“