Zum 9. Spieltag empfängt unser FCH am Samstag um 13 Uhr den FC Energie Cottbus in der Voith-Arena. Wir haben uns das Team von Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz genauer angeschaut.
Der FC Energie Cottbus ist DER Fußballverein aus der Lausitz. Seine Geschichte geht auf den SC Cottbus zurück, dessen Fußballsektion 1966 in die BSG Energie Cottbus überführt wurde. Seit 1990 tritt der Verein unter seinem heutigen Namen FC Energie Cottbus an. Seine Heimspiele trägt Energie im LEAG Energie Stadion aus, das früher als Stadion der Freundschaft Geschichte schrieb.
Zu den sportlichen Höhepunkten der Vereinsgeschichte zählen gleich zwei Aufstiege in die Bundesliga mit insgesamt sechs Jahren Zugehörigkeit und der sensationelle Einzug ins DFB-Pokalfinale 1997. Dort unterlag Energie als damals drittklassiger Regionalligist dem VfB Stuttgart mit 0:2. 2011 erreichten die Lausitzer nochmal das Halbfinale des DFB-Pokals. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga im Jahr 2014 spielte Cottbus zunächst in der 3. Liga und anschließend in der Regionalliga Nordost. 2018 kehrte der Verein vorübergehend in die 3. Liga zurück, ehe für die Cottbuser zunächst wieder die Viertklassigkeit folgte.
Die dritte Amtszeit von Trainer Wollitz
Trainer unserer Gäste ist Claus-Dieter „Pele“ Wollitz, der Energie zurück in den Profifußball führte. Seit der Saison 2021/22 steht er zum insgesamt dritten Mal an der Seitenlinie der Cottbuser. Unter seiner Leitung wurde Energie in der Saison 2023/24 Meister der Regionalliga Nordost. In der Saison 2025/26 gelang dem Verein mit dem zweiten Platz in der 3. Liga der lang ersehnte Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zum Kader des FCE gehören dabei einige durchaus erfahrene Spieler aus dem deutschen Profifußball. Als Toptransfer dieser Saison gilt Leonardo Bittencourt, der von Werder Bremen zu seinem Jugendverein zurückkehrte. Ebenfalls zählen Torhüter Marcel Lotka sowie Mittelfeldspieler Tolcay Cigerci zu den Leistungsträgern.
Vor dem 9. Spieltag steht Energie auf dem neunten Tabellenplatz. Mit zwei Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen hat der Aufsteiger bislang neun Punkte gesammelt und sich dabei also keineswegs versteckt.