„Alles geben, um unsere Heimbilanz auszubauen!“

Profis
11.09.2026

Vor dem nächsten Heimspiel der Zweitliga-Saison 2026/2027 am Sonntag (13:30 Uhr, Voith-Arena) gegen Holstein Kiel haben wir die wichtigsten Aussagen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK vom Freitagvormittag außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Sirlord Conteh fällt weiterhin aus. Dazu kommt Maximilian Breunig, der sich einen ausgeprägten Muskelfaserriss zugezogen hat und erstmal ausfallen wird. Ausfallen wird auch Budu Zivzivadze, der leider schon die ganze Woche krank ist und definitiv am Sonntag nicht spielen kann.“

…über den 1:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth:

„Wichtig war, das Spiel zu gewinnen und auch nachzulegen nach dem Heimsieg gegen Dresden, den wir uns hart erkämpft haben. Es war wichtig, dann auch auswärts in der Saison anzukommen. Die drei Punkte waren unser Ziel. Wahrscheinlich konnte man es auch ein bisschen so erwarten, nachdem bei Spielen mit Fürther und Heidenheimer Beteiligung zuvor die meisten Tore gefallen sind. Das Tor ist früh passiert und es hat mir schon gefallen, dass wir das dann so angenommen haben, dass wir bereit waren, bis zum Schluss zu verteidigen. Fürth hatte in den Spielen davor viele Großchancen, gegen uns im Prinzip keine einzige. Deshalb haben wir uns den Sieg erarbeitet. Aber es gibt immer zwei Seiten, natürlich auch ein bisschen zulasten der Offensive. Da hat man jetzt nicht so viel gesehen, aber trotzdem, die vier, fünf Chancen, die waren schon auch groß. Da hätte man für die Vorentscheidung sorgen können. Deswegen ist die Analyse keine andere als nach dem Spiel, und zwar, dass es kein unverdienter Sieg war. Wir haben viele Dinge gesehen, die wir noch besser machen können und besser machen müssen.“

…über die kommende Partie gegen Holstein Kiel:

„Die Tabelle ist überhaupt noch nicht aussagekräftig. Wir sind das beste Beispiel: Jetzt haben wir zwei Siege geholt, aber jeder weiß, was vor zwei Wochen los war, da hat es hier gebrannt und es gab berechtigte Kritik. Das haben wir klar und deutlich auch beschrieben. Genauso sollten wir jetzt nicht den Fehler machen und den Blick nur auf die Tabelle werfen. Davon lassen wir uns nicht beeinflussen. Nichtsdestotrotz werden alles dafür tun, am Sonntag unsere Heimbilanz auszubauen. Ich habe gelesen, dass alle zwölf Minuten im Schnitt ein Tor bei den Heimspielen von uns gefallen ist. Aber ich bleibe dabei: Vielleicht muss man auch dann bereit sein, sich weiterzuentwickeln, auch als Trainer. Am Ende musst du die Spiele gewinnen. Wenn du so viele Gegentore bekommst, aber trotzdem in der Lage bist, jederzeit zuzuschlagen, dann hat es ja auch was. Die Balance ist wie immer das Entscheidende und die wollen wir am Sonntag gut hinbekommen.“

…über unseren Neuzugang Alessandro Vogt:

„Wenn er die Flanke gegen Fürth reingeköpft hätte, welche von seinem Landsmann in den Strafraum gebracht wurde, dann wäre es ein perfekter Einstand gewesen. Es war schon eine große Chance, welche ich so ein bisschen in der Analyse nach dem Spiel vergessen habe. Obwohl noch nicht alles funktioniert hat, hat er drei gute Möglichkeiten gehabt. Er hat viel in der Defensive gearbeitet, ist in der Offensive jetzt nicht pausenlos in Erscheinung getreten, aber trotzdem waren zwei gute Großchancen dabei. Es gibt noch Luft nach oben. Das ist das Schöne: Wir gewinnen das Spiel zu Null und wir haben einen Neuzugang, der noch viel mehr kann. Aber die Zeit sollte man ihm auch geben. Er hat noch keine große Erfahrung, es darf nicht vergessen werden, dass er noch ein junger Spieler ist. Diese Woche im Training sind wir schon einen gewaltigen Schritt vorangekommen und ich würde mich nicht wundern, wenn er am Sonntag treffen würde.“