„Wir müssen eiskalt sein!“

Profis
24.01.2026

Nach der 0:3-Niederlage am 19. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 gegen RB Leipzig haben wir die Stimmen von unserem Cheftrainer Frank Schmidt, Verteidiger Leonidas Stergiou und Mittelfeldspieler Niklas Dorsch für Euch eingefangen.

Frank Schmidt:

„Die ersten Minuten haben wir gebraucht, um ins Spiel hineinzufinden. Da haben wir Glück gehabt mit dem Pfostenschuss. Das Abseitstor brauchen wir nicht diskutieren, wenn es abseits ist. Da waren gar nicht in den Zweikämpfen drin und hatten auch das Pech, dass wir 50-50-Bälle nicht gewonnen haben. Je länger das Spiel gegangen ist, desto besser sind wir minütlich ins Spiel gekommen. Wir waren vielbeinig, wir haben Zweikämpfe richtig geführt. Wir haben zweite Bälle viel aggressiver behauptet und dadurch kommst du dann zu Konterchancen. Wir müssen zwingend in Führung gehen durch die große Chance von Ari, wenn du gegen so eine Mannschaft wie Leipzig etwas holen willst. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir eine große Chance durch Marvin Pieringer, der ein bisschen überrascht gewirkt hat. Das sind dann die Momente, die uns fehlen, um dann eine ordentliche Leistung gegen einen starken Gegner zu nutzen. Danach haben wir Probleme bekommen. Es kommt zum 1:0. Das sind die Einzelaktionen, die du dann nicht immer verhindern kannst. Danach waren wir raus aus dem Spiel und sind neben uns gestanden. Wir waren zweimal auf der rechten Abwehrseite nicht präsent. Es war brutal für uns, 3:0 hinten zu liegen und dann hatten wir zum Schluss auch dahingehend keine Chance mehr.“

Leonidas Stergiou:

„Es war heute mein Startelfdebüt. Ich wurde direkt vor meine erste große Probe gestellt. Direkt gegen Leipzig. Kein einfacher Gegner mit sehr viel Dynamik auf den Flügeln. Ich finde, nichtsdestotrotz haben wir es 60 Minuten lang gut gemacht. Wir haben nicht viele Chancen zugelassen und dann leider in zehn Minuten drei Tore bekommen. Dann wussten wir natürlich, dass das Spiel gelaufen ist.“

Niklas Dorsch:

„Man sieht den Unterschied heute anhand von den Abschlüssen. Die haben uns zwei Dinger komplett in den Winkel geknallt. Wir tun uns schwer, Tore zu schießen. Da sieht man einfach den Unterschied, auch in der Entschlossenheit. Wir müssen eiskalt sein. Wir kriegen auch nicht so viele Chancen auf dem Niveau. Wenn wir diese bekommen, dann musst du kaltschnäuziger sein. Das sind wir nicht gewesen.“