„Jeder muss mit anpacken!“

Profis
09.01.2026

Am ersten Bundesliga-Spieltag des Jahres 2026 empfängt unser 1. FC Heidenheim 1846 morgen (15:30 Uhr) den 1. FC Köln in der heimischen Voith-Arena. Die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz vor dem Duell haben wir für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Personell sieht es so aus, dass Budu Zivzivadze, Hennes Behrens und Leart Paqaradas ausfallen. Dazu kommt jetzt noch Adam Kölle, der leider erkrankt ist. Außerdem hat Marvin Pieringer ein bisschen Probleme mit seinem Sprunggelenk zuletzt gehabt. Aber da gehen wir davon aus, dass es für Samstag reichen sollte.“

…über die kurze Winterpause:

„Es waren andere Bedingungen als in den letzten Jahren. Aber genau diese Bedingungen werden uns morgen am Spieltag erwarten. Bis auf die Spieler, die jetzt angeschlagen sind, haben alle alles durchziehen können. Von daher haben wir die Woche genutzt, um Intensität und Zweikampfverhalten zu trainieren. Da jetzt mit der englischen Woche gleich wichtige Spiele auf uns zukommen, ist das Chance und Risiko zugleich. Idealerweise starten wir erfolgreich in das neue Jahr!“

…über den kommenden Gegner den 1. FC Köln:

„Der 1. FC Köln hat in den letzten Spielen gesehen, dass es auch mal bitter laufen kann. Beim Heimspiel gegen St. Pauli, als sie verdient mit 1:0 geführt haben und dann eben kurz vor Schluss den Ausgleich bekommen. Den Kölnern fehlten zuletzt die Ergebnisse. Es ist eine Mannschaft, die gerade in der Offensive über Variabilität verfügt. Das sieht man auch immer wieder in der Aufstellung, das immer mal wieder gewechselt wird. Nimmt man mal Jakub Kamiński, der spielt mal außen in der Fünferkette, spielt aber auch mal auf einer der drei Offensivposition. Köln hat zuletzt in einer Viererkette agiert. Mit Saïd El Mala, Linton Maina oder Jakub Kamiński verfügen die Kölner über schnelle Spieler. Außerdem verändert Ragnar Ache, als kopfballstarker Spieler das Spiel, da er unheimlich viel mit langen Bällen gesucht wird. Da ist der FC immer wieder in der Lage, dann auch zu Torchancen zu kommen. Dieses Tempo, diese Variabilität in der Offensive - das zeichnet Köln aus. Sie haben auch erfahrene Spieler, gerade auf den Sechser-Positionen und in der Innenverteidigung, wo sie auch körperlich dagegenhalten können. Wir sind aber so selbstbewusst, dass wir zu Hause gegen Köln drei Punkte holen können. Die Haltung, die Art und Weise über 90 Minuten wird entscheidend sein. Wie oft waren wir in Führung? Fast nie. Es ist jetzt wichtig zu Hause endlich mal auch einen klaren Stempel zu setzen und zu Hause wieder in Führung zu gehen. Das war zuletzt im Heimspiel gegen den FC Augsburg der Fall.“

…über einen möglichen Gewinner der Winterpause:

„Mich interessiert nur eins, und zwar dass die Mannschaft als Gewinner hervorgeht. Da muss jeder mit anpacken, das habe ich auch unmissverständlich beim ersten Training jedem noch mal einmal klargemacht. Dass jeder unabhängig von der persönlichen und personellen Situation alles dafür tun muss, dass wir Erfolg haben. Jeder, der hier ist, hat eine klare Aufgabe. Wir haben vor der Winterpause auch noch mal mit jedem Spieler gesprochen. Jetzt gilt es, dass jeder, der Mannschaft mehr Energie gibt und sein persönliches Befinden hintenanstellt. Was aufgefallen ist und das konnte man bei den vielen öffentlichen Trainingseinheiten sehen, dass jeder bereit war, jetzt wirklich auch anzupacken. Aber das ist alles nur Mittel zum Zweck. Morgen geht es los und da ist Geduld gefragt. In der kommenden englischen Woche werden neun Punkte vergeben. Es ist jetzt egal, wer von Anfang an spielt, wer auf der Bank ist und wer es nicht in den Kader schafft. Wir sind in einer Situation, mit Tabellenplatz 17, in der jegliche Änderungen und Maßnahme gerechtfertigt sind. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mannschaft überzeugt und jeder einzelne Spieler möglichst viel Energie der Mannschaft gibt“

…über Neuzugang Hennes Behrens:

„Er kommt aus einer Verletzung, welche länger ging. Er hat noch nicht mit der Mannschaft trainiert, aber er ist jetzt auf dem richtigen Weg. Er versucht jetzt mit unserem Rehatrainer Tobias Häußler wirklich an das Maximum zu kommen. Der nächste Schritt ist dann, wahrscheinlich nach der englischen Woche, ihn dann in die Mannschaft zu bekommen. Er ist ein Spieler, der über die Einstellung kommt und eine sehr gute Mentalität hat. Da gibt es nur ganz oder gar nicht und darauf bereiten wir ihn vor. Ich bin überzeugt, dass wir ihn schnell in die Mannschaft integriert bekommen. Jede Verbesserung, jede Konkurrenzsituation hilft uns jetzt einfach weiter. Menschlich ist er sowieso schnell integriert gewesen, das ist bei uns aber auch keine große Aufgabe. Natürlich ist wichtig, was auf dem Platz passiert. Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, muss er schnell annehmen und verinnerlichen. Aber ich kann es nur noch mal sagen, wir brauchen und dürfen auf nichts Rücksicht nehmen! Wir kommen aus einer Position, die es zu verbessern gilt und da geht unser Blick nach vorne. Wir müssen auch bereit sein etwas zu riskieren. Um das geht es in den nächsten Wochen und das gilt auch für ihn.“