Nach der 0:1-Auswärtsniederlage am 22. Spieltag der Bundesliga beim FC Augsburg haben wir die Stimmen von unserem Cheftrainer Frank Schmidt, Kapitän Patrick Mainka und Außenverteidiger Hennes Behrens für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„Glückwunsch an Manuel Baum und den FC Augsburg zum Sieg. Was am Ende zählt, sind Punkte und die haben wir leider nicht. Es ist schon ein bisschen wie verhext für uns, wenn man das gesamte Spiel betrachtet. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit mit starken Abwehrreihen und ohne große Highlights ging es ohne Tore in die Pause. In der zweiten Halbzeit sind wir immer besser ins Spiel gekommen und hatten Kontrolle über das Spiel. Wir hatten gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Das ist uns leider nicht gelungen, aber wir haben weitergemacht. Je länger das Spiel ging, auch mit unseren Wechseln, ist Augsburg nicht wirklich aus der eigenen Hälfte rausgekommen. Wir hatten viele Balleroberungen und haben uns viele Abschlussmöglichkeiten in und um den Sechzehner erarbeitet. Da war es zwingend, dass wir in Führung gehen müssen. Dann machen wir in der 80. Spielminute den Fehler und bekommen den berechtigten Elfmeter gegen uns. Augsburg hatte dann noch die Möglichkeit zum 2:0. Es war aber klar, dass wir aufmachen müssen nach dem Rückstand und dass die letzten zehn Minuten des Spiels andere sein werden. Am Ende ist der Knoten so festgezurrt, dass wir diesen nicht aufkriegen. Die Leistung meiner Mannschaft war für ein Auswärtsspiel gut, die Spieler haben eine stabile Leistung gezeigt und hatten eine gute Körpersprache. Am Ende war es sehr bitter für uns!“
Patrick Mainka:
„Es kommt nicht darauf an, was wir glauben können, sondern was am Ende als Ergebnis steht. Ich glaube, dass wir Woche für Woche zeigen, dass wir für Punkte infrage kommen würden, aber wir schaffen es nicht, dieses Momentum auf unsere Seite zu bekommen. Das zieht sich jetzt bereits durch die komplette Saison, dass wir in beiden Strafräumen nicht konsequent genug sind. Heute wurde dieser eine Fehler bestraft, den wir machen und so kommt diese ziemlich beschissene Situation heraus.“
Hennes Behrens:
„Wir haben schon ein paar Spiele gut gespielt, aber wir können diese einfach nicht gewinnen. Wir sind heute über das ganze Spiel gut drin. Wir haben Phasen, wo wir wirklich drücken. Wir haben Eckbälle nach Eckbällen und den FCA auch tief in den Sechzehner gedrückt. Aber wir machen einfach die Tore nicht und hinten kriegen wir die Gegentreffer zu einfach. Zu den Toren laden wir den Gegner wieder selbst ein. Uns fehlt das Momentum.“