„Es war ein wildes Spiel“

Profis
10.01.2026

Nach dem 2:2-Unentschieden am 16. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 gegen den 1. FC Köln haben wir die Stimmen von Cheftrainer Frank Schmidt, Vizekapitän Niklas Dorsch und von den Torschütze Marvin Pieringer sowie Julian Niehues für Euch eingefangen.

Frank Schmidt:

„Die erste große Chance hatte Köln, die war Ramaj das erste Mal in Aktion und bewahrte uns vor dem Rückstand. Nach dem Fallrückzieher von Piere konnten wir uns leider nur kurz freuen. Wir schaffen es dann nicht die Flanke zu verhindern und dann kam der Ausgleich zu schnell. In dieser Phase haben wir uns zu wenig gewehrt. Trotzdem haben wir es dann wieder durch eine Standardsituation geschafft, in Führung zu gehen. Wenn wir rückblickend so ein Spiel gewinnen wollen, müssen wir aus den zwei Chancen, die wir nach dem Ausgleich haben, mehr machen. Die erste Chance hatte Ari Ibrahimovic, der aus zehn Meter komplett frei zum Abschluss aufs kurze Eck kam und den Schwebe auch richtig gut gehalten hat. Auch die Chance von Sissi hätten wir gut nutzen können, um dann 3:1 in Führung zu gehen. Köln hatte auch in der ersten Halbzeit schon ein bis zwei Chancen, um da den Ausgleich zu machen. In den zweiten 45 Minuten bekommen wir zu schnell das Gegentor und nutzen unsere Chancen nicht. Generell hatten die Kölner in der zweiten Halbzeit sehr gute Chancen und deshalb geht das Spiel am Ende leider nur Unentschieden aus unserer Sicht aus.“

Niklas Dorsch:

„Es war heute ein sehr komisches Spiel. Zwischenzeitlich sah es nach einem 3:1 aus, und am Ende können wir froh sein, dass wir das Spiel nicht noch aus der Hand gegeben haben. In der ersten Halbzeit hatten wir sehr viel Pech, insgesamt ist das Unentschieden aber gerecht. Wir sind zweimal in Führung gegangen und haben jeweils sehr schnell den Gegentreffer kassiert, was uns so nicht passieren darf .“ 

Marvin Pieringer: 

„Die Enttäuschung überwiegt heute leider. Wir wollten hier heute drei Punkte einfahren. Wenn du es zwei Mal schaffst hier zuhause gegen Köln in Führung zu gehen, musst du den Laden dichthalten und die Aktionen vorne setzen. Wir hatten zu viele einfache Fehler im Spielaufbau und auf dem Weg nach vorne. Wir müssen lernen mit solchen Sachen umzugehen und keine Chancen mehr zulassen. Das hat uns heute einfach etwas gefehlt.“

Julian Niehues: 

„Es war ein sehr wildes Spiel. Wir sind zwei Mal in Führung gegangen und haben durch zwei unnötige Fehler zu schnell die Gegentore eingefangen. Wir haben einen Punkt, den wir hier zuhause mitnehmen, wollten aber drei. Aber jetzt gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen und am Dienstag in Mainz zu punkten.“