„Es gilt, sich gegenseitig in jeder Phase des Spiels zu helfen!“

Matchday
27.02.2026

Vor der Auswärtspartie beim SV Werder Bremen am morgigen Samstag (15:30 Uhr) haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Personell sieht es so aus, dass bis auf Diant Ramaj und Marnon Busch, die beide krank sind und auch ausfallen werden, alle im Training waren und auch einsetzbar sind.“

…über den kommenden Gegner SV Werder Bremen:

„Wir haben den Gegner analysiert. Wir wissen, wie die Bremer gespielt haben und wie die Grundordnung ist. Wir wissen, dass sie ein paar sehr starke Individualisten haben, wie Jens Stage oder Romano Schmid. Aber auch in der Defensive hat Bremen erfahrene Spieler mit Marco Friedl oder Niklas Stark. Ich habe noch mit Sicherheit den einen oder anderen Spieler vergessen, aber am Ende hat es unheimlich viel mit dem Kopf zu tun. Dass man im richtigen Moment die richtigen Schubladen herauszieht und die richtigen Entscheidungen trifft. Wir haben es einfach gehalten. Wir haben uns mit uns selbst beschäftigt. Die Mannschaft weiß, wie Werder Bremen spielen kann, wobei wir auch damit rechnen und darauf vorbereitet sind, dass sie von der Fünfer- auf eine Viererkette umstellen. Aber das spielt alles am Ende nur eine ganz kleine Rolle. Wir müssen an uns selbst glauben und an die eigenen Fähigkeiten als Mannschaft. Es gilt, sich in jeder Phase des Spiels gegenseitig zu helfen, egal wie es läuft. Immer weiterzumachen und an sich zu glauben - das sind die elementaren Dinge. Bei uns ist es wichtig, dass der Zusammenhalt da ist. Diesen Zusammenhalt habe ich seit Wochen auch immer wieder gefordert, aber den sehe auf dem Feld, aber auch außerhalb davon. Trotzdem ist uns bewusst, dass jetzt natürlich ein paar Schlüsselmomente auf uns zukommen, die man besser für sich entscheidet“. 

…über die Bedeutung der Partei gegen den SVW:

„Wir kennen die Situation, diese ist seit Wochen die gleiche. Klar muss man einen Blick nach zwei Dritteln der Saison auf die Tabelle werfen. Wir haben sechs Punkte Rückstand und das schlechtere Torverhältnis. Wenn wir eine Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, dann müssen wir irgendwann anfangen, den Rückstand abzubauen. Deswegen ist es ein Spiel, dass wir morgen gewinnen sollten, um weiter fest daran glauben zu können, dass wir weiterhin die Chance haben, es am Ende doch noch zu schaffen. Es sind sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Es sind sechs Punkte Rückstand auf den direkten Klassenerhalt. Das Torverhältnis spielt am Ende auch immer eine Rolle und da haben wir nicht die beste Position. Wir können aber festhalten, dass es noch elf Spiele sind. Man kann das aufholen!“

…über den Ausfall von Diant Ramaj und den Einsatz von Frank Feller:

„Es ist gar kein Problem, weil Frank Feller in der letzten Saison bewiesen hat, auch in ganz wichtigen Situationen, dass wir uns auf ihn verlassen können. Ich erinnere mich an das Spiel bei Union Berlin letzte Saison oder auch an die Spiele in der Conference League gegen Kopenhagen. Deswegen ist klar, dass er morgen spielen wird. Für ihn war es schwierig mit der Verletzung in der Vorbereitung, wo er monatelang ausgefallen ist. Jetzt hat er sich zurückgekämpft und wir werden sehen, wie bereit er ist und der Mannschaft helfen kann. Wichtig ist nur, dass man jetzt nicht nur auf Frank Feller schaut, sondern dass er auch die Unterstützung von den Defensivspielern bekommt, die dafür sorgen, dass er wenig auf sein Tor bekommt. Ansonsten ändert sich an der Herangehensweise für uns im taktischen Bereich nichts.“