Nach dem 3:3-Unentschieden am 27. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 gegen Bayer 04 Leverkusen haben wir die Stimmen von Cheftrainer Frank Schmidt, Kapitän Patrick Mainka, Doppelpacker Marvin Pieringer und Hennes Behrens für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„In den ersten zehn Minuten war Leverkusen noch nicht so dominant, dass wir keine Chance hatten. Da waren wir gut im Spiel, aber dann hat Leverkusen die Kontrolle übernommen. In der ersten Halbzeit haben wir sehr schlecht verteidigt. Das erste Tor kann passieren, weil die Leverkusener Spieler sich gut freigesetzt haben, aber beim zweiten Tor waren wir zu unaufmerksam. Und genau das habe ich meiner Mannschaft auch zum Vorwurf gemacht in der Halbzeitpause, dass das so nicht geht. Als Tabellenletzter wäre es einfach gewesen in Selbstmitleid zu verfallen und zu sagen, sowas kann passieren gegen eine Mannschaft wie Leverkusen. Aber ich habe den anderen Weg gewählt und an meine Mannschaft appelliert, dass die Einstellung sich in der zweiten Halbzeit ändern muss und wir körperbetonter und aggressiver ins Spiel gehen müssen, um die Leverkusener früher zu stören. Wir haben uns zurückgearbeitet und zurückgekämpft. Jeder hat gesehen, dass wir zurückkommen können. Das 3:2 aus Leverkusener Sicht war sehr bitter für uns, aber auch da sind wir zurückgekommen. Daher ein Kompliment an meine Mannschaft, dass sie nach dem 0:2 zurückgekommen ist und nach dem weiteren Rückschlag zum 3:2 trotzdem an sich geglaubt und den Punkt geholt hat. Endlich konnten wir unseren Fans, die immer hinter uns gestanden sind, etwas zurückgeben.“
Patrick Mainka:
„Es war eine ganz schwache erste Halbzeit von uns. Die zweite Halbzeit war dafür umso besser und ich denke, dass wir uns den Punkt am Ende hart erkämpft haben und es auch verdient war mit unserer emotionalen Spielweise – vor allem in der zweiten Halbzeit. Leverkusen dachte in der zweiten Hälfte, dass das Spiel vorbei ist, aber das ist auf dem Schlossberg eben ein Fehler. Wir können in jedem Spiel Punkte sammeln – egal gegen wen. Wir sind ganz tief drin und haben es dieses Jahr einfach zu wenig geschafft zu punkten, aber trotzdem haben wir jedes Wochenende eine neue Chance. Die Ruhe jetzt tut ganz gut, um den Fokus auf die letzten sieben Spiele zu legen.“
Marvin Pieringer:
„Es war für uns alle schwierig in den letzten Wochen. Nach den vielen Niederlagen war keiner mit sich zufrieden, deshalb tut es heute extrem gut als Stürmer mal wieder zu treffen. Manchmal braucht es auch etwas Glück, das der Ball hinten reinfällt. Wir haben heute nicht aufgegeben und eine gute Leistung in der zweiten Halbzeit gebracht. Wir freuen uns über den Punkt und geben nach der Länderspielpause wieder Vollgas.“
Hennes Behrens:
„Wir wollen in jedem Spiel alles geben und versuchen zu punkten, um vielleicht nochmal etwas ranzukommen. Wir sind vor allem in den letzten Spielen oft sehr nah dran gewesen, das hält den Glauben und die Motivation oben. Heute waren wir in der ersten Halbzeit viel zu passiv, aber wir haben in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt und daran sieht man, was alles möglich ist. Die Pause tut uns jetzt sehr gut, aber ich freue mich, wenn es dann wieder weiter geht. Für mich ist jedes Spiel etwas Besonderes in der Bundesliga!“