Nach dem wichtigen Unentschieden am 31. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 beim Rekordmeister FC Bayern München haben wir die Stimmen von unserem Cheftrainer Frank Schmidt, Kapitän Patrick Mainka und von unserem Doppeltorschützen Budu Zivzivadze für Euch eingefangen.
Frank Schmidt:
„Ich glaube, wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und sind vor allem defensiv sehr stabil gestanden. Auch wenn die Bayern wahrscheinlich mit dieser Aufstellung – ich weiß es nicht genau – so noch nie gespielt haben und viele Offensivspieler geschont haben. Wir waren sehr konzentriert, haben wenig zugelassen und waren nach Ballgewinnen immer gefährlich. Schön, dass wir auch nach einer Standardsituation in Führung gegangen sind. Wir hatten zwei, drei sehr interessante Ballgewinne, bei denen es ebenfalls gefährlich wurde. Dann fiel das 2:0 nach einem langen Ball. Als wir das erste Mal nicht mehr ganz so konsequent gespielt haben, bekommt der FCB den Freistoß zugesprochen und wir kassieren nach einem schönen Freistoß das 2:1. Natürlich wusste ich, was in der zweiten Halbzeit passieren kann, vor allem personell. Das haben wir auch angesprochen. Ich habe gesagt: Der Gegner wird jetzt alles bringen, was offensiv an Qualität und Mentalität vorhanden ist. Es kann sein, dass wir das 2:2 bekommen oder wir gewinnen am Ende mit 3:2 – so habe ich die Mannschaft eingestellt. Leider musste Jonas Föhrenbach mit einer gebrochenen Nase raus, sodass das Spiel drei, vier, fünf Minuten unterbrochen wurde und die Bayern sich neu sortieren können. Dann waren die Münchner zum Schluss zweimal mit Standards vor unserm Tor, dann geht der Ball nicht direkt rein, sondern vom Pfosten an unseren Torhüter. Wir spielen hier im 100. Bundesligaspiel des 1. FC Heidenheim 1846 in der Bundesliga und kassieren noch das 3:3 in der 100. Spielminute. Das hätte ich uns gern erspart. Wir haben der Mannschaft direkt nach dem Spiel gesagt: Wir sind enttäuscht, aber das zeigt auch, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben! Wir sollten jetzt nicht nur das Negative sehen und uns nur auf den späten Ausgleich konzentrieren. Wir haben eine starke Leistung gezeigt – nicht nur verteidigt und kämpferisch dagegengehalten, sondern uns auch etwas getraut und offensiv gespielt. Deshalb sollten wir nicht enttäuscht sein, wenn wir hier in München ein verdientes 3:3 holen.“
Patrick Mainka:
„Es war ein wichtiges Spiel. Man hat gesehen, dass Bayern nicht bei 100 Prozent war. Wir haben alles auf dem Platz gelassen – Jonas Föhrenbach hat sich an seiner Nase verletzt, dazu hatten Niklas Dorsch und Hennes Behrens mit Krämpfen zu kämpfen und haben trotzdem weitergemacht. Mit dem letzten Schuss ist es dann so bitter ausgegangen. Vielleicht auch wieder irgendwo unglücklich: Ich glaube, der Ball wird noch berührt und kullert dann rein. Das ist schon krass.“
Budu Zivzivadze:
„Wenn uns vor dem Spiel jemand gesagt hätte, dass wir gegen den Deutschen Meister einen Punkt holen, wären wir zufrieden gewesen. Deshalb sind wir auch zufrieden, dass wir heute einen Punkt geholt haben. Jetzt werden wir sehen, was morgen passiert. Danach konzentrieren wir uns auf die letzten beiden Spiele. Ich bin sicher, dass wir bis zum Ende kämpfen werden. Aufgeben gibt es nicht. Wir haben Hoffnung, und ich bin sicher, dass wir es schaffen können. Es liegt nicht nur in unserer Hand, aber ich hoffe, dass am Ende alles zu unseren Gunsten läuft.“