Vor dem ersten Heimspiel der Rückrunde in der Bundesliga-Saison 2025/26 am morgigen Samstag (15:30 Uhr) gegen RB Leipzig hat unser Cheftrainer Frank Schmidt auf der Pressekonferenz seine Einschätzungen zur aktuellen Situation gegeben. Wir haben die wichtigsten Aussagen für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!
Frank Schmidt…
…zur personellen Situation:
„Christian Conteh und Budu Zivzivadze befinden sich aktuell noch in der Reha und sind für Samstag noch nicht so weit. Dazu sind Mikkel Kaufmann und Sirlord Conteh diese Woche krank gewesen und konnten noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Da müssen wir noch schauen, ob sich da heute noch was tut. Der Rest des Teams konnte normal trainieren.“
…über die zurückliegende englischen Woche:
„Zwei Punkte sind zu wenig. Gegen Köln haben wir die Chance verpasst, in der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung zu sorgen. Da hatten wir zwei große Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Man hat aber auch gesehen, dass ein Tor in die eine oder andere Richtung immer noch veränderbar ist. Daher hat mir in diesem Spiel das Ergebnis schon nicht gepasst. Es waren in Summe einfach zu viele von diesen individuellen Fehlern. Genauso war es dann auch in Mainz. Wir haben dort einen guten Start erwischt und spielen ein gutes Auswärtsspiel gegen eine Mannschaft, die unbedingt gegen uns gewinnen wollte. Wir haben dann verpasst, das Führungstor zu machen. Dann laden wir die Mainzer ein und bauen durch zwei Gegentore auf, welche durch individuellen Fehler entstanden sind. Trotzdem hat die Mannschaft hinten raus bis zur letzten Sekunde gefightet. Wir machen den 2:1-Anschlusstreffer und haben bei dem Lattenschuss von Arijon Ibrahimovic das Pech, dass der Ball nicht reingeht. Wir hätten in Mainz zumindest auch einen Punkt mitnehmen können. In Wolfsburg war das, vor allem defensiv, unser stabilstes Spiel. Wir haben über weite Strecken sehr gut verteidigt. Wir machen dann zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 und verpassen mehr auf das zweite Tor zu gehen. Dass man dann auswärts unter Druck gerät, ist normal. Es war dann eine Standardsituation, welche zum Gegentor geführt hat. Wir haben vorher viele Standardsituationen wegverteidigt, aber jede geht halt dann auch nicht. Unterm Strich war in allen drei Spielen mehr drin – das ist die positive Seite. Am Ende haben wir zwei Punkte aus den drei Spielen geholt, das ist wenig. Jetzt habe ich wieder in die Vergangenheit geschaut. Mein Blick geht jetzt ausschließlich nach vorne. Morgen kommt RB Leipzig in unsere Voith-Arena. Wir wissen alle, dass das eine knackige Aufgabe wird. Eine Mannschaft, die um die Champions-League Plätze mitspielt. Trotzdem hat Leipzig die letzten drei Spiele nicht gewonnen. Das zeigt uns, dass an einem guten Tag für was drin ist und damit sollten wir uns beschäftigen.“
…über den kommenden Gegner RB Leipzig:
„Mit Leipzig und nächste Woche Dortmund warten auf uns zwei richtige Bretter. Aber gerade zu Hause rechnen wir uns was aus. Es war für mich in Wolfsburg wichtig zu sehen, dass die Mannschaft zusammen agiert und miteinander kommuniziert. Man muss sich im Fußball immer vergegenwärtigen, dass die nächste Aufgabe, der nächste Tag, die nächste Kaderzusammenstellung, die nächste Veränderung in allererster Linie immer eine Chance ist. Ich glaube nicht, dass die Leipziger davon ausgehen, dass das hier morgen ein kuscheliger Nachmittag wird. Die Leipziger wissen, dass sie hier auch ihre beste Leistung bringen müssen, um uns hier zu Hause zu schlagen. Ich sehe es als Chance für uns und ich glaube an uns. Ich glaube an meine Mannschaft. Das ist der Grund, warum wir auch mit Optimismus in das Spiel gehen. Ich halte nichts von der Aussage, dass wir nichts zu verlieren haben. Ich muss ehrlich sagen, dass man immer etwas zu verlieren hat. Wir gehen morgen in das Spiel gegen RB Leipzig und werden alles versuchen und alles in die Waagschale werfen, gemeinsam und bedingungslos mit unseren Fans. Wir glauben daran, dass wir hier zu Hause drei Punkte holen können.“
…über die höhere Laufleistung in den vergangenen Spielen:
„Natürlich sind Intensität und Defensivverhalten wichtige Punkte. Ich glaube, das hat man dann auch in Wolfsburg gesehen, dass wir ein bisschen umgestellt haben und trotzdem in dem Bereich gute Werte erzielt haben. Das hat damit zu tun, eine Konsequenz im Verteidigen und im Anlaufen zu haben. Es geht um diese wiederholte Sprint-Mentalität, wenn es nach vorne geht. Wir sind noch nicht auf allen Positionen auf einem Topniveau – da geht noch mehr. Deswegen habe ich auf die Frage geantwortet, was wir besser machen müssen. Alles! Da gehört sowas dazu und das hat am Ende immer damit zu tun, wie wir Fußball spielen wollen. Wie soll unser Wiedererkennungswert aussehen oder wie ist unsere DNA?“