„Bemerkenswert, dass uns so viele Fans unterstützen – gerade auch jetzt!“

Allgemein
13.03.2026

Vor unserem Auswärtsspiel am morgigen Samstag (Anpfiff 15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt, zu dem uns wieder über 1.500 FCH Fans begleiten werden, haben wir die Einschätzungen von Cheftrainer Frank Schmidt aus der Pressekonferenz für Euch zusammengefasst. HIER gibt’s die PK außerdem in voller Länge im Video!

Frank Schmidt…

…zur personellen Situation:

„Erstmal ist großartig, dass uns so viele Fans unterstützen, gerade auch jetzt in unserer Situation! Das ist bemerkenswert. Zur personellen Situation kann man sagen, dass Leo weiterhin ausfällt. Dazu zählt außerdem Tim Siersleben, der leider noch nicht wieder gesund ist. Und leider krank hinzugekommen ist Chris Conteh, der morgen auch fehlen wird.“

…darüber, wie die Mannschaft trotz der aktuellen Situation motiviert werden kann:

„Da geht es in erster Linie nach wie vor um Eigenmotivation. Es ist schlecht, wenn man jeden Tag die Spieler mit den Worten begrüßen müsste: Heute ist es besonders wichtig oder an dem Wochenende ist es besonders wichtig. Da hat jeder eine Verantwortung und das ist ja ein Prozess, der über Jahre geht und mit dem wir einfach auch dafür gesorgt haben, dass da eine Grundeinstellung vorhanden sein muss. Und trotzdem überlegt man sich immer im Vorfeld auf das Spiel vielleicht das eine oder andere, was aber auch intern bleibt, um die Spieler zu kitzeln. Wir haben zuletzt auch betont, wie wichtig das ist, auch in unserer Situation diese Selbstlosigkeit – unabhängig von der eigenen Situation – dem Wettbewerb gegenüber zu haben. Es sind neun Bundesligaspiele für uns, die noch anstehen. Da ist es schon wichtig, drauf zu schauen, wer da im besonderen Maße auch unter der Woche zeigt, dass er für die Aufgabe brennt. Das möchte ich nach wie vor sehen und das habe ich der Mannschaft auch nach dem letzten Spiel nochmal klar und deutlich gesagt. Entsprechend werden wir dann auch aufstellen.“

…über Eintracht Frankfurts Defensive nach dem Trainerwechsel:

„Ich finde, wenn wir über den Gegner sprechen, dann ist es jetzt nicht meine Aufgabe, das zu bewerten oder zu analysieren. Fakt ist, dass sie da deutlich stabilisiert sind und kontrolliert spielen, auch nicht Mann gegen Mann über den ganzen Platz, sondern meistens mit einer Überzahl in der letzten Reihe. Das scheinen sie unter dem neuen Trainer augenscheinlich in den Griff bekommen zu haben. Auch was die Grundordnung betrifft, wie sie spielen – wenig Wechsel, viel Beständigkeit – haben sie eine Formation gefunden. Wenn man die Defensive nimmt, mit Ausnahme vom Bayern-Spiel, haben sie jetzt eine Formation gefunden, die funktioniert.“

…über die Erwartungen an das Spiel in Frankfurt:

„Frankfurt wird mit einer hohen Intensität ins Spiel gehen, mit hohem Offensivdrang. Man darf nicht vergessen: Uzun ist wieder zurück, Ebnoutalib ist wieder zurück. Da ist eine unheimliche Qualität in der Offensive da und die werden sie versuchen auf den Platz zu bekommen. Wir müssen es besser machen als zuletzt, was das Thema Zweikampfverhalten betrifft. Logischerweise haben wir das in dieser Woche auch wieder auf die Agenda gesetzt. Laufen, dagegen anhalten, ansprinten, Räume zulaufen – was wir gegen die TSG Hoffenheim vor und nach der Halbzeit nicht gemacht haben – das besser zu machen. Gegen Hoffenheim haben wir zwei Tore geschossen und haben darüber hinaus drei, vier gute Aktionen in der Offensive gehabt. Das heißt: Wir hatten ein halbes Dutzend an qualitativ hochwertigen Chancen, wovon wir zwei genutzt haben. Das zeigt ja, dass wir auch gegen solche Mannschaften in der Lage sind, Tore zu machen. Wie beispielsweise auch in Dortmund, da war was drin für uns. Da haben wir es leider leichtfertig nach der 2:1-Führung verpasst, eine Vorentscheidung herbeizuführen. Solange das so ist, bin ich überzeugt davon, dass in einem Spiel dann auch endlich mal das Pendel umschlägt und wir dann auf die Siegerstraße kommen können. Daran glaube ich! In Frankfurt auswärts zu spielen vor dieser Kulisse, mit 1.500 Heidenheimer Fans im Rücken – wer da jetzt nicht, unabhängig von unserer bescheidenen tabellarischen Situation, motiviert ist, dem kann auch ich nicht helfen.“