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Erster Saisonsieg und ein neuer Cheftrainer – Wie schlagen sich die „Veilchen“?

04. November 2021 | Kategorie: FCH News

Ein Klassiker der jüngeren Zweitliga-Geschichte steht an: Nach dem 1:0-Heimsieg gegen Schalke 04 und vor der nächsten Länderspielpause muss der 1. FC Heidenheim 1846 am Sonntag, 7. November (13:30 Uhr), nach Aue ins Erzgebirge. Wir werfen einen Blick auf den FCE!

Blickt man auf die Auswärtsspiele des FCH beim FC Erzgebirge Aue, so fällt sofort auf, wie eng die bisherigen Duelle in Sachsen waren. In den insgesamt acht Begegnungen im Erzgebirgsstadion fielen zum einen nie mehr als maximal drei Tore. Zudem wurden die Duelle bis auf einmal, als sich der FCH Ende 2015 mit 2:0 im DFB-Pokal durchsetzen konnte, mit maximal nur einem Tor Unterschied entschieden oder die Spiele endeten Remis.

Auch wenn man auf das Duell vor rund einem Jahr in Aue zurückblickt, erinnert man sich an eine enge und umkämpfte Partie, die in der ersten Halbzeit noch torlos blieb. Im zweiten Durchgang trafen Malcolm Cacutalua (54.) und Pascal Testroet (79.) für die Gastgeber. Tobias Mohr konnte für den FCH in der 87. Minute nur noch per Foulelfmeter verkürzen. Am Ende stand also eine 1:2-Niederlage. „Unterm Strich sind wir enttäuscht, weil wir von unserer Spielführung und aufgrund der vielen Chancen mehr verdient gehabt hätten“, resümierte damals FCH Co-Trainer Bernhard Raab, der den aufgrund einer Entzündung im Bauchraum fehlenden Cheftrainer Frank Schmidt vertrat.

Früherer Heidenheimer als Torschütze

Auch in dieser Spielzeit taten sich die Gegner im Erzgebirgsstadion zumeist schwer. Zwar musste Erzgebirge Aue gegen den SV Sandhausen, Fortuna Düsseldorf und den SC Paderborn auch bereits drei Heimniederlagen hinnehmen. Trotzdem fällt auf: Gerade gegen die Topmannschaften der Liga, ob zu Hause oder auswärts, konnten die Auer in dieser Saison bereits punkten. Gegen den 1. FC Nürnberg, den FC St. Pauli, den FC Schalke 04, den Hamburger SV und zuletzt Hannover 96 wurde jeweils ein Remis erreicht. Den ersten Heimsieg der Saison fuhren die Auer am 11. Spieltag ein. Beim 1:0-Erfolg gegen den FC Ingolstadt war Verteidiger Omar Sijaric, gebürtiger Pfullendorfer und von 2017 bis 2020 im HARTMANN NachwuchsLeistungsZentrum des FCH aktiv, der Torschütze des Tages.

Ein alter Bekannter kehrt zurück

Nachdem der FC Erzgebirge Aue nach dem 7. Spieltag und der 4:1-Heimniederlage gegen den SC Paderborn den damaligen Cheftrainer Aleksey Shpilevski entlassen hat, Co-Trainer Marc Hensel zum Team-Chef aufgerückt ist und der Nachwuchsleiter Carsten Müller als Interimstrainer für drei Spiele fungierte steht in der anstehenden Partie gegen unseren 1. FC Heidenheim 1846 ein alter Bekannter an der Auer-Seitenlinie – Pavel Dotchev. Mit dem bulgarischen Trainer verbinden die Auer schöne Aufstiegsgefühle. In der Saison 2015/16 schafften die „Veilchen“ unter Dotchev nämlich den direkten Wiederaufstieg als Tabellenzweiter in die 2. Bundesliga.

Pavel Dotchev kehrt nach Aue zurück!

Pavel Dotchev wird sportlicher Leiter des „Kumpelvereins“ und zudem interimsweise als Cheftrainer eingesetzt. Damit kehrt Carsten Müller auf seine Position im Nachwuchsleistungszentrum zurück und Marc Hensel bleibt Team-Chef der „Veilchen“.

Punktgewinn auswärts bei Hannover

Bevor Pavel Dotchev das Zepter bei den „Veilchen“ ab dem 13. Spieltag übernehmen wird stand am vergangenen Samstag die Auswärtspartie des FC Erzgebirge Aue bei Hannover 96 an.

Dabei schockte Sebastien Kerk den FCE früh mit einem platzierten Schuss und erzielte dadurch das 1:0 bereits in der 4. Spielminute. Im Anschluss an diesen Treffer entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der auch Aue die ersten Offensiv-Akzente setzte. Hannover hatte in dieser Phase des Spiels allerdings verpasst die Führung auszubauen und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielte Dimitrij Nazarov nach einer Kopfballverlängerung von Omar Sijaric den 1:1-Ausgleich.

Dimitrij Nazarov erzielte den 1:1-Ausgleichtreffer gegen Hannover 96.

Im zweiten Durchgang hatten die Auer mehr Spielanteile, konnten aber erst in der Schlussviertelstunde zu Torchancen kommen. In der 78. Spielminute rutschte Nikola Trujic der Ball ab, danach traf Nicolas Kühn aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten und in der 85. Minute war es John-Patrick Strauß, welcher das halbleere Tor verfehlte. Somit blieb es beim Unentschieden, welches bereits das fünfte der Saison ist.

Achtes Duell zwischen Pavel Dotchev und Frank Schmidt

Gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende saß Dotchev also noch nicht auf der Auer Bank. Am Sonntag, 7. November (13:30 Uhr) wiederrum, kommt es dann zum Wiedersehen zwischen Frank Schmidt und Pavel Dotchev. Dotchev war mit Aue, Preußen Münster und dem SV Sandhausen dem FCH und Frank Schmidt bereits siebenmal gegenübergestanden. Die Rot-Blau-Weißen konnten dabei fünfmal gewinnen, einmal wurden die Punkte geteilt und einmal gab es eine Niederlage. Wir sind gespannt auf Duell Nummer acht.