Ausblick

Drei Auswärtsspiele in Folge!

Nach dem ersten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Braunschweig steht das DFB-Pokalspiel gegen den FV Illertissen und anschließend die beiden Auswärtspartien gegen den Hamburger SV und den 1. FC Nürnberg an. Wir blicken demnach auf unsere drei nächsten Gegner.

Am Samstag, 30. Juli um 15.30 Uhr trifft der 1. FC Heidenheim 1846 in der 1. Runde des DFB-Pokal auf den FV Illertissen. Die Partie gegen den bayrischen Regionalligisten wird im Vöhlinstadion ausgetragen.

Zwei Monate ist es her, seit der FV Illertissen sich im Finale des Landespokals Bayern gegen den TSV Aubstadt durchsetzte und sich somit den Pokalgewinn und die Teilnahme am DFB-Pokal sicherte. In besagtem Spiel ging der FV in der 66. Minute durch ein Solo von Teranuma in Führung, kassierte allerdings elf Minuten später durch ein kurioses Eigentor den Ausgleich zum 1:1. An diesem Spielstand änderte sich bis zum Abpfiff und auch bis zum Ende der Verlängerung nichts mehr und so ging es ins Elfmeterschießen. Während der Illertissener Torhüter Felix Thiel zwei Elfmeter halten und selbst einen versenken konnte, trafen Kopf, Keckeisen und erneut Teranuma ebenfalls, was den 4:3-Pokalsieg im Elfmeterschießen besiegelte.

Erst Württemberg, dann Bayern und dann DFB-Pokal

Obwohl der FV Illertissen in Bayern beheimatet ist, gehörte der Verein bis zur Saison 2011/12 aufgrund seiner Grenzlage dem Württembergischen Fußball-Verband an. Dort konnte man nach dem WFV Pokalsieg 1963 erst 2009 wieder ins Halbfinale und ein Jahr später sogar ins Finale einziehen. Ab der Saison 2012/13 wechselte man dann freiwillig in den Bayrischen Fußballverband, wo man vergangene Saison das erste Mal den Bayrischen Landespokalsieg feiern konnte. Daraus folgte die dritte Teilnahme am DFB-Pokal und letztendlich das anstehende Duell mit dem 1. FC Heidenheim 1846.

Beim ersten DFB-Pokal Spiel der Vereinsgeschichte traf man in der Saison 2013/14 auf Eintracht Frankfurt, wo man durch die Tore von Joselou und Sebastian Rode mit 2:0 verlor. Im Jahr darauf war mit Werder Bremen erneut ein Bundesligist zu Gast, dieses Mal sollte es allerdings knapper zugehen. Nach einem frühen Rückstand in der 4. Minute musste Moritz Nebel in der 25. Minute nur noch den Fuß hinhalten und konnte so zum 1:1 ausgleichen. An diesem Ergebnis änderte sich in der regulären Spielzeit nichts mehr und so hieß es Verlängerung. Doch dort setzte sich die Klasse des Bundesligisten durch. Nach den Toren von Assani Lukimya und Davie Selke konnte Marc Hämmerle nur noch verkürzen und so ging auch dieser Pokalfight mit 2:3 verloren. Aus unserer Sicht kann dies natürlich so weitergehen, wenn es am 30. Juli um 15.30 Uhr heißt: FV Illertissen vs. 1. FC Heidenheim 1846.

In der Saison 2011/12 trafen der 1. FC Heidenheim 1846 und der FV Illertissen im Halbfinale des wfv-Pokals aufeinander. Damals noch der jetzige Bereichsleiter Sport des FCH, Robert Strauß, auf dem Rasen.

Nach dem DFB-Pokal ist vor dem Auswärtsspiel in Hamburg

Genau eine Woche nach dem DFB-Pokalspiel, also am Samstag, 6. August um 13 Uhr trifft die Mannschaft von Frank Schmidt im Volksparkstadion auf den HSV.

Während die Rot-Blau-Weißen gegen den HSV zu Hause ungeschlagen sind, gehen die Auswärtsspiele überwiegend an den HSV. Nur eins der bisherigeren vier Spiele im Hamburger Volkspark konnte der FCH für sich entscheiden. In der Saison 2019/2020, in der der FCH letztendlich den 3. Platz erreichen konnte, gewann man durch ein Tor von Jonas Föhrenbach mit 1:0. Die anderen Auswärtsspiele gingen mit zweimal 0:2 und einmal 2:3 verloren. Deutlich besser sieht es In der Voith-Arena aus. Dort blieb der 1. FC Heidenheim 1846 in vier Spielen ungeschlagen und konnte zwei Spiele davon gewinnen. Alles in allem ist die Statistik zwischen dem FCH und dem HSV komplett ausgeglichen. Beide Mannschaften konnten bislang drei Spiele gewinnen und zwei Spiele endeten unentschieden.

Ein halbes Jahrzehnt 2. Bundelsiga

Der Hamburger Sportverein startete vergangenen Sonntag in seine fünfte Zweitligasaison in Serie. Zum Auftakt setzte sich die Mannschaft von Tim Walter in einem hart umkämpften Spiel etwas glücklich und auch auf Grund von einem herausragenden Heuer Fernandes durch und siegte in Braunschweig mit 2:0. Matchwinner war neben dem HSV-Keeper der ehemalige FCH Angreifer Robert Glatzel, der die Partie mit einem Doppelpack entschied. Mit den insgesamt 13 Neuzugängen, unteranderem Mario Vuskovic (Hajduk Split, 1. Kroatische Liga), László Bénes (Borussia Mönchengladbach), Miro Muheim (FC St. Gallen, 1. Schweizer Liga) und Ransford-Yeboah Königsdörffer (SG Dynamo Dresden) sollen vor allem die Abgänge von Josha Vagnoman (VfB Stuttgart), Faride Alidou (Eintracht Franksurt), David Kinsombi (SV Sandhausen), Jan Gyamerah und Manuel Wintzheimer (1. FC Nürnberg), Giorgi Chakvetadze (Leih-Ende, KAA Gent, 1. Belgische Liga) und Mikkel Kaufmann kompensiert werden.

Nach dem Volkspark wartet das Max-Morlock-Stadion

Auch die Woche darauf muss der FCH zum dritten Spiel in Folge in der Fremde antreten. Dieses Mal geht es in das 130 Kilometer entfernte Max-Morlock-Stadion nach Nürnberg. Anpfiff des ersten Flutlichtspiels für die Rot-Blau-Weißen in dieser Saison ist am Freitag, 12. August um 18.30 Uhr.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gab es im April 2022. Dieses konnte der FCH durch einen Doppelpack von Tim Kleindienst und einen weiteren Treffer von Maurice Malone gewinnen. Für den FCN netzte Manuel Schäffler und so endete die Partie mit einem 3:1-Heimsieg für den 1. FC Heidenheim 1846. Zuvor in dieser Saison musste sich die Mannschaft von FCH Cheftrainer auswärts beim „Club“ mit 0:4 geschlagen geben. Insgesamt konnte der FCH in Nürnberg bei sieben Aufeinandertreffen erst einmal gewinnen. Doch wie so oft beim FCH gleicht sich die Gesamtbilanz durch starke Heimspiele wieder aus. So konnte Nürnberg sechs und Heidenheim fünf der bisherigen 14 Spiele gewinnen, während drei Spiele mit einem Remis endeten.

FCN-Auftakt auf St. Pauli am Millerntor

Zum Saisonauftakt war die Mannschaft von Robert Klaus am Millerntor beim FC St. Pauli gefordert, dabei gab es innerhalb 39 Minuten drei Gegentore für den FCN und somit eine kalte Dusche zum Saisonauftakt. Doch der 1. FC Nürnberg bewies Mentalität, infolgedessen konnte Kwadwo Duah kurz nach der Pause auf 3:1 verkürzen. Auch Enrico Valentini konnte sich anschließend noch für den „Club“ in die Torschützenliste eintragen, jedoch kam der Treffer in der 93. Minute zu spät und so endete die Partie mit 3:2 für den FC St. Pauli. Dies gilt es am kommenden Wochenende gegen den Bundesligaabsteiger aus Fürth wieder gut zu machen, bevor es im DFB-Pokal nach Kaan-Marienborn nach Nordrhein-Westfahlen geht. Anschließend geht es für den Club nach Regensburg, bevor der 1. FC Heidenheim 1846 zum 4. Spieltag im Max-Morlock-Stadion gastiert.