FCH Intern

Der FCH verstärkt sich mit Mittelfeldspieler Adrian Beck vom SSV Ulm 1846

Nächster Neuzugang für den 1. FC Heidenheim 1846: Zur kommenden Saison wechselt Adrian Beck vom SSV Ulm 1846 ablösefrei an die Brenz. Beim Tabellenzweiten der Regionalliga Südwest führt der 24-jährige offensive Mittelfeldspieler mit derzeit elf Toren die interne Torschützenliste an. In Heidenheim erhält der gebürtige Crailsheimer einen Dreijahresvertrag bis zum Ende der Spielzeit 2024/25.

„Adrian Beck passt perfekt zu unserem Weg, auf entwicklungsfähige, hungrige Spieler zu setzen. In Ulm gehört er zu den absoluten Leistungsträgern. Wir sind deshalb überzeugt, dass er mit seinen fußballerischen Offensiv-Qualitäten als Topspieler der Regionalliga Südwest den Sprung in die 2. Bundesliga bei uns schaffen kann“, erklärt der FCH Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald.

Neuzugang Adrian Beck fügt hinzu: „Der FCH hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Top-Adresse im gesamten deutschen Profifußball entwickelt. Umso mehr hat mich gefreut, dass sich die Verantwortlichen sehr um mich bemüht haben. Ich bin jetzt schon heiß darauf, in der kommenden Saison für den FCH in der 2. Bundesliga anzugreifen!“

Nach Jugendstationen beim TSV Gerabronn und dem FSV Hollenbach durchlief Beck seine fußballerische Ausbildung bei der TSG Hoffenheim. 2017 wechselte der offensive Mittelfeldspieler nach Neckarsulm und ein Jahr später in die Regionalliga zum SSV Ulm 1846. Von Ulm aus ging es für Beck zum damaligen belgischen Zweitligisten Royale Union Saint Gilloise und anschließend zum FC Hamilton Academical in die erste schottische Liga. Zurück in Ulm entwickelte sich der 1,86 Meter große Rechtsfuß seit Anfang 2020 zum Leistungsträger in der Regionalliga. In der aktuellen Saison wurde Beck in 34 Pflichtspielen eingesetzt. Dabei steuerte er elf Tore und vier Assists in der Regionalliga sowie vier Treffer und fünf Vorlagen im wfv-Pokal bei.

Ab Juli 2022 trägt Adrian Beck das FCH Dress.

Kinder-Pressekonferenz beim FCH mit "Kühli" und "Schöppi"

Die Saison in der 2. Bundesliga neigt sich dem Ende entgegen. Ein Highlight aber hat es zu diesem späten Zeitpunkt der Saison noch einmal gegeben – zumindest für die Klasse 9b des Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasiums, die beim FCH einen Blick hinter die Kulissen werfen durften und sich mit Christian Kühlwetter und Jan Schöppner auf der Kinder-Pressekonferenz unterhalten konnten.

Im Rahmen des „Zeitungstreffs“ der Aalener Nachrichten/Ipf- und Jagst-Zeitung hat sich das Oberkochener Gymnasium mit viel Einsatz und Engagement in den Fokus gearbeitet und besuchte dabei den 1. FC Heidenheim 1846 in der Voith-Arena. 19 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Lehrer Peter Weber und Schulleiter Hans-Ulrich Wörner, fanden sich an der Heimspielstätte der Rot-Blau-Weißen ein, um sich von Simon Weidhaas, FCH Mitarbeiter Marketing, quer durch das Stadion führen zu lassen. Markus Gamm, FCH Bereichsleiter Kommunikation, empfing zuvor den Tross aus der angrenzenden Stadt. Durch die Räume des Sparkassen BusinessClub bis in die Logen auf der Sparkassen-Haupttribüne wurden die Jugendlichen geführt. Während des Rundgangs durften sowohl Lehrer als auch natürlich die Schülerinnen und Schüler jederzeit Fragen stellen. Dabei kam dann unter anderem heraus, dass die Anzeigentafel in der Voith-Arena ursprünglich mal auf dem Aalener Tivoli stand. .

Einblicke gab es dann noch in den Liha Kids Club, in dem die Kleinsten von Fachkräften an Spieltagen betreut werden können. Das war den Schülerinnen und Schülern nicht bewusst. Anschließend ging es direkt durch den Spielertunnel, durch den Woche für Woche die Profis laufen, entlang des Rasens rüber auf die Südtribüne. Dass der Rasen in der Saison 2020/2021 zum zweitbesten der 2. Liga gewählt wurde, kommt schließlich nicht von ungefähr. Die Südtribüne ist der nostalgische Teil der Voith-Arena, der bewusst erhalten wurde. Hier ist es in der Basis noch so, wie es vor 20 Jahren war. Hier sind nach wie vor die Kabinen für die Jugendmannschaften des FCH. Weidhaas erinnerte sich, dass auch er sich als Jugendlicher genau dort umgezogen hatte. Zur Südtribüne zählt natürlich auch „Liko's Kiosk“, der mittlerweile Kultstatus genießt und um den herum die Voith-Arena erweitert wurde.

Das Finale dieses spannenden Rundgangs fand dann im Presseraum des FCH statt. Markus Gamm, der die ganze Aktion mitbetreut hatte, begleitete die beiden FCH Profis Christian Kühlwetter und Jan Schöppner. Beide standen Rede und Antwort. Dabei waren die Oberkochener Schülerinnen und Schüler nicht unvorbereitet und stellten jede Menge Fragen, die beide Spieler bereitwillig beantworteten. „Wie geht man mit dem Druck um als Profi?“, „Ist es ein Unterschied, ob man vor 50.000 oder 10.000 Zuschauern spielt?“ oder „Gibt es Gegner, gegen die man nicht so gerne spielt?“ lauteten einige der cleveren Fragen. „Es ist eine rundum gelungene Geschichte gewesen, speziell nach der Pandemie, überhaupt mal wieder eine Exkursion mit den Schülern machen zu können“, freute sich Lehrer Peter Weber.

Nach knapp einer Dreiviertelstunde war der Wissensdurst der Schülerinnen und Schüler gestillt, die FCH Profis ließen noch Mannschaftsposter und Autogrammkarten da und zu guter Letzt dann gab es eine weitere Überraschung: Jeder der Anwesenden bekam noch eine Freikarte für das letzte Heimspiel gegen den Karlsruher SC, die Freude bei den Oberkochenern war unverkennbar – und auch die Lehrer schnappten sich schnell ein Ticket.

Auf der Kinder-Pressekonferenz beantworteten "Kühli" und "Schöppi" zahlreiche interessante Fragen.

Die Klasse 9b des Oberkochener Ernst-Abbe-Gymnasiums erhielt beim FCH einen umfassenden Blick hinter die Kulissen.