Gegner-Interview

Nikola Dovedan: "Es ist nicht einfach auf der Ostalb zu gewinnen"

Im Gegnerinterview haben wir uns mit dem ehemaligen FCH Profi Nikola Dovedan unterhalten. Darin hat er über die aktuelle Form der Nürnberger und die Spiele auf der Ostalb gesprochen.

Servus Niko! In den vergangenen fünf Zweitligaspielen gab es für den „Club“ mit vier Siegen und einem Unentschieden reichlich Punkte. Wie hast Du die vergangenen Spiele gesehen?

Für uns läuft es in letzter Zeit richtig gut. Natürlich hätten wir die letzte Partie gegen Dresden gerne gewonnen, da wir in der ersten Halbzeit deutlich überlegen waren und locker mit zwei oder drei Toren Vorsprung hätten führen müssen. Der Ausgleich von Dresden war dann sehr bitter für uns, aber ich denke, in der letzten Zeit können wir mit unserer Entwicklung zufrieden sein.

"Für uns läuft es in letzter Zeit richtig gut."

Auch wegen dieser Punkteserie steht Ihr aktuell mit nur zwei Punkten Rückstand zum Relegationsplatz auf dem 5. Tabellenrang der 2. Liga. Was geht da noch in Richtung Aufstieg für den FCN?

In Sachen Aufstieg ist es in dieser Saison extrem schwierig. Es gibt viele Mannschaften, welche sich aktuell im Aufstiegsrennen befinden und da müssen wir schauen, dass wir so lange wie möglich oben mit dranbleiben, um dann in der heißen Phase der Saison noch die Möglichkeit zu haben, auf die ersten drei Plätze zu springen.

Während der Länderspielpause habt ihr ein Testspiel gegen Eintracht Frankfurt absolviert. Was habt Ihr aus dem 1:1-Unentschieden für die Partie gegen den FCH mitgenommen?

Gegen Frankfurt haben wir von Anfang an ein neues System getestet. Wir haben ein bisschen Zeit gebraucht, aber in der zweiten Halbzeit hat es dann gut gefruchtet. Für das Spiel gegen den FCH haben wir auf jeden Fall die Intensität mitnehmen können. Für uns wird es ein hartes Spiel, weil es nicht einfach ist auf der Ostalb zu gewinnen.

Beim letzten Spiel von Nikola Dovedan und dem FCN in der Voith-Arena konnte der 1. FC Heidenheim 1846 mit 2:0 gewinnen.

Am Sonntag kehrst Du zurück an Deine alte Wirkungsstätte. Was für ein Spiel erwartest Du in der Voith-Arena gegen Deine ehemaligen Kollegen?

Ich war mit Nürnberg ja bereits zwei Mal auf der Ostalb und habe in diesen Spielen gemerkt, wie schwierig es ist gegen den FCH zu bestehen. Ich erwarte ein hartes und laufintensives Spiel auf Augenhöhe. Ich denke am Ende gewinnt die Mannschaft, welche die bessere Verfassung an den Tag legt.

Im Hinspiel stürmte der ehemalige FCH Angreifer Nikola Dovedan gegen den derzeitigen FCH Kapitän Patrick Mainka.

Zwei Spielzeiten hast Du das Trikot der Rot-Blau-Weißen getragen. Welche Bedeutung hatte die Zeit auf dem Schlossberg für Deine fußballerische Karriere?

Für mich war die Zeit in Heidenheim eine sehr schöne Zeit. Wir haben eine echt gute Mannschaft gehabt, mit der wir auch schöne Erfolge feiern konnten. Ich bin sehr dankbar, dass ich beim FCH spielen konnte und möchte mich auch in dieser Form nochmals bei Holger Sanwald und Frank Schmidt für das Vertrauen, welches sie mir damals entgegengebracht haben, bedanken.

"Danke an Holger Sanwald und Frank Schmidt für das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wurde."

Aktuell bist Du mit fünf Toren Nürnbergs zweitgefährlichster Torschütze. Wie sehen Deine persönlichen Ziele für die restlichen Saisonspiele aus?

Es ist natürlich schön, dass man der zweitgefährlichste Offensivspieler in der Mannschaft ist. Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass fünf Tore nicht wirklich eine tolle Quote ist. Da hoffe ich, dass ich in den restlichen sieben Spielen diese Quote noch ein wenig ausbauen und vor allem auch der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann, um erfolgreich zu sein.

Mit fünf Toren auf dem Konto gibt sich Nikola Dovedan noch nicht zufrieden.