Grußwort

„Nie das große Ganze aus den Augen verlieren!“

Liebe FCH Familie,

nach einem derartigen Spielverlauf wie letzte Woche in Darmstadt mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen, ist extrem bitter – keine Frage. Eine lange Zeit gut geführte Auswärtspartie unserer Mannschaft, mit einem trügerischen 2:0-Vorsprung bis in die Schlussphase, endete aufgrund unachtsamer sechs Minuten mit einer 2:3-Niederlage.

Die Stimmen im Umfeld mehrten sich anschließend, dass „der Zug nach ganz vorne jetzt abgefahren sei“ und der „FCH es mal wieder nicht schaffe“. Wenn ich jedoch eines in meiner Zeit als Fußballprofi und vor allem in meinen mittlerweile über zehn Jahren als Teil der FCH Familie gelernt habe, dann ist es, niemals „das große Ganze“ aus den Augen zu verlieren. Ja, wir haben ein sehr wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten denkbar unnötig verloren und ja, der Kontakt zur Tabellenspitze könnte dadurch abgerissen sein, aber:

Der FCH spielt mittlerweile das achte Jahr in Folge in der 2. Bundesliga und gehört somit konstant zu den 36 besten Fußballmannschaften Deutschlands. In der nicht zu Unrecht als „stärksten zweiten Liga aller Zeiten“ betitelten 2. Bundesliga stehen wir aktuell mit 39 Punkten nach 25 Spielen auf einem guten siebten Tabellenplatz. Elf der 18 Teams würden folglich nur zu gerne mit uns den Platz tauschen. Der Kurs stimmt also nach wie vor und diese sportlich erneut sorgenfreie Spielzeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen, wie den anhaltenden finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie oder dem in den vergangenen Jahren immer wieder notwendigen personellen Umbruch im Kader, nötigt mir den größten Respekt vor allen Beteiligten ab.

Diese Beteiligten geben mir die Zuversicht und den Optimismus, im Samstagabend-Topspiel des 26. Spieltags gegen den SV Werder Bremen, den Fußball wieder von seiner schönsten Seite zu erleben. Seien es unsere Fans, die uns in der heimischen Voith-Arena bedingungslos nach vorne peitschen oder sei es unsere Mannschaft, die schon unzählige Male bewiesen hat, sich insbesondere „Zuhause“ auf unserem Schlossberg vor keinem Namen zu verstecken. Sei es unser Trainer-Team, das auch nach vielen Jahren die richtigen Worte finden wird, um aus bitteren Niederlagen stärker hervorzugehen. Oder seien es die oftmals im Hintergrund stehenden weiteren Mitarbeiter des FCH, die täglich auf ihrer jeweiligen Position ihr Bestes geben.

Lassen Sie uns deshalb gemeinsam daran glauben, dass wir am Samstagabend ein weiteres Fußballfest gegen den SV Werder Bremen in der Voith-Arena feiern können und denken Sie daran: Verlieren Sie beim FCH nie „das große Ganze“ aus den Augen!

Ihr

Robert Strauß

Vorstandsassistent des 1. FC Heidenheim 1846 e.V.

FCH Partner Grötzinger Reisen führte einen Hilfstransport für die Ukraine durch

Grötzinger Reisen, Silber Sponsor des 1. FC Heidenheim 1846, hat in der vergangenen Woche eine tolle Hilfsaktion für die Ukraine durchgeführt. Zunächst beförderte die Firma mit Sitz in Bartholomä Hilfsgüter an die rumänisch-ukrainische Grenze, um auf dem Rückweg rund 140 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine mit nach Deutschland zu bringen.

Von Montag bis Mittwoch sammelte Grötzinger in der vergangenen Woche Hilfsgüter für die Menschen in der Ukraine. Aufgrund der großen Hilfsbereitschaft der Privatpersonen und Firmen aus der Region, darunter auch viele FCH Partner, kamen rund 30 Tonnen Hilfsgüter, wie Decken, Nahrung, Babykleidung oder Notstromaggregate, zusammen.

Am Mittwochabend letzter Woche dann machten sich drei Busse der Firma Grötzinger und ein Lkw mit den Hilfsgütern auf ins rund 1.500 Kilometer entfernte Siret in Rumänien, das direkt an der ukrainischen Grenze gelegen ist. Nachdem die Hilfsgüter ausgeladen waren, machten sich die insgesamt acht Fahrer wieder auf den Rückweg – allerdings blieben die Busse auch dieses Mal nicht leer. Rund 140 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, darunter vornehmlich Frauen und Kinder, machten sich mit auf den Weg nach Westen. Die geflüchteten Personen wurden nach der Ankunft in Deutschland zunächst größtenteils in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen untergebracht.

„Uns war sofort klar, dass wir den unschuldigen Opfern dieses furchtbaren Krieges helfen wollten und wir haben uns dann schnell für den Hilfstransport entschieden. Wir sind dankbar und überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft in der Region“, erzählt Sebastian Grötzinger, der normalerweise unter anderem die FCH Profis mit dem Mannschaftsbus zu Auswärtsspielen fährt, und ergänzt: „Es war eine Selbstverständlichkeit für uns, die geflüchteten Personen mit nach Deutschland zu nehmen und ihnen somit hoffentlich eine neue Perspektive in dieser schrecklichen Situation zu geben.“

Die Grötzinger-Fahrzeuge waren voll mit Hilfsgütern beladen.