Gegnervorstellung

Die Länderspielpause ist vorbei – Wie ist der Gegner Dynamo Dresden drauf?

 

An diesem Sonntag, 12. September, um 13:30 Uhr ist die SG Dynamo Dresden zu Gast in der Voith-Arena. Wir werfen einen Blick auf die Dresdner und ihren Start in die Saison 2021/22.

Am vergangenen Spieltag musste die SG Dynamo Dresden ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Obwohl die Schwarz-Gelben zu Hause einen guten Start gegen den SC Paderborn hinlegten und bereits in der zweiten und dritten Minute durch Christoph Daferner hätten in Führung gehen können, sorgte Sven Michel in der achten Spielminute per Kopf für die SCP-Führung. In den anschließenden Minuten hat die Dresdner Mannschaft von Alexander Schmidt ein wenig Zeit gebraucht, um diesen Rückschlag zu verkraften. Als Dynamo dann wieder in das Spiel fand, schlugen die Paderborner aber erneut zu. Nach einem Stockfehler von Michael Sollbauer war Kai Pröger zur Stelle und traf aus spitzem Winkel zur 2:0-Führung. Nur zwei Minuten später, in der 26. Spielminute, war es wieder Pröger, welcher diesmal mit einem wuchtigen Distanzschuss auf 3:0 stellte und somit für die Vorentscheidung sorgte.

Auf diese drei Gegentreffer reagierte Dynamo-Cheftrainer Alexander Schmidt bereits in der 33. Spielminute mit einer personellen Veränderung. Auch in der Halbzeit gab es nochmals Impulse von der Dresdner Bank. Letzten Endes wurde die Partie aber nicht mehr spannend und endete mit 0:3 für den SC Paderborn. Zu allem Überfluss, aus Dresdner Sicht, wurde in der 91. Spielminute noch der eingewechselte Robin Becker (ehemaliger FCH Spieler in der Saison 2015/16) für eine Notbremse mit einer Roten Karte vom Feld gestellt und wird demnach bei der Partie auf dem Schlossberg nicht zur Verfügung stehen.

Gegen den SC Paderborn musste Dynamo eine 0:3-Niederlage hinnehmen.

Alexander Schmidt nach der Partie gegen den SC Paderborn: „Insgesamt sind wir sehr gut in das Spiel gekommen mit den zwei ordentlichen Torchancen und dann hat Paderborn eiskalt zugeschlagen. Wir sind natürlich enttäuscht – 0:3 hört sich bitter an. Ich kann der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, weil wir vom Engagement und dem Willen her alles versucht haben.“

Erste Niederlage unter dem neuen Cheftrainer

Saisonübergreifend waren die Dresdner unter ihrem neuen Cheftrainer Alexander Schmidt vor der Partie gegen den SC Paderborn seit zwölf Spielen ungeschlagen. Schmidt wurde als Nachfolger für Markus Kauczinski in der vergangenen Spielzeit für die letzten sechs Spiele vorgestellt und sollte mit Dynamo Dresden das Ziel, den Aufstieg in die 2. Bundesliga, erreichen. Am vorletzten Spieltag, gegen seinen ehemaligen Verein Türkgücü München, gewannen die Schwarz-Gelben souverän mit 4:0 und machten somit den vorzeitigen Aufstieg klar. Daraufhin unterschrieb Schmidt am 20. Mai einen Vertrag als Cheftrainer bei Dynamo Dresden bis zum 30. Juni 2023. Schmidt damals: „Ich habe hier von der ersten Sekunde an das volle Vertrauen der Verantwortlichen, der Mannschaft, die den Power-Fußball, den ich spielen lasse, mitgetragen hat, und des Umfelds gespürt.“

In der vergangenen Saison machte Alexander Schmidt mit Dynamo Dresden den Aufstieg in die 2. Bundesliga klar.

Angesichts der vergangenen Spiele rechtfertigt Schmidt dieses Vertrauen auch noch in dieser Saison. Mit den Siegen gegen den FC Ingolstadt, Hannover 96, Hansa Rostock sowie dem Unentschieden gegen den Hamburger SV steht Dynamo Dresden als Aufsteiger aktuell mit zehn Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Gegen den Ligakonkurrenten SC Paderborn machte Dynamo im DFB-Pokal zudem Anfang August die zweite Runde klar. Darüber hinaus fuhr Dynamo in der Länderspielpause einen 4:0-Testspielsieg gegen den tschechischen Zweitligisten FK Ústí nad Labem ein.

Schmidts Dauerbrenner

Bei besagtem Pokalspiel und dem Test in der Länderspielpause traf er zwar nicht, dennoch hat Cheftrainer Schmidt mit Christoph Daferner seinen aktuell treffsichersten Angreifer gefunden. In sechs Startelfeinsätzen erzielte der 23-Jährige drei Tore und konnte zwei Treffer vorbereiten. Auch der 22-jährige Mittelfeldspieler Julius Kade, welcher erst zu dieser Saison von Union Berlin zu Dynamo wechselte, konnte bislang überzeugen. In sechs Startelfeinsätze kam Kade auf zwei Treffer.

Christoph Daferner ist aktuell mit drei Toren und zwei Vorlagen der Top-Scorer der Dresdner.

Die Defensivachse bilden der österreichische Neuzugang Michael Sollbauer, Außenverteidiger Chris Löwe und im defensiven Mittelfeld Yannick Stark. Alle drei bringen viel Erfahrung mit und spielten bisher meist über die vollen 90 Minuten. SGD-Kapitän Tim Knipping machte vor seiner am vorvergangenen Spieltag erlittenen Kreuzbandverletzung ebenfalls jedes seiner fünf Spiele von Beginn an und erzielte dabei sogar zwei Tore – Knipping wird voraussichtlich aber erst im nächsten Jahr wieder fit sein.

Ebenfalls ein Dauerbrenner ist der deutsch-polnische Schlussmann Kevin Broll. Der 26-jährige Torhüter absolvierte bislang alle sechs Pflichtspiele und konnte dabei zweimal eine „weiße Weste“ bewahren. Abgesehen vom Spiel gegen den SC Paderborn musste Broll in fünf Spielen nur dreimal hinter sich greifen. Zuletzt waren es allerdings direkt drei Gegentore beim Spiel gegen den SCP.

Zudem erwähnenswert: Offensivspieler Ransford-Yeboah Königsdörffer, der ebenfalls in allen fünf Saisonspielen zum Einsatz kam, debütierte in der jüngsten Länderspielpause für die deutsche U21-Nationalmannschaft.

Erstes Duell seit Anfang 2020

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Heidenheim 1846 und der SG Dynamo Dresden gab es in der Saison 2019/20. Die Partie endete damals mit einem torlosen Unentschieden. Insgesamt fanden bislang zwölf Begegnungen beider Teams statt, vier davon in der 3. Liga und acht in der 2. Bundesliga. Wenn Ihr wissen wollt, wie die Gesamtbilanz aussieht, werft hier einen Blick rein.

Das letzte Duell zwischen dem FCH und Dynamo Dresden endete mit einem 0:0-Unentschieden.