Im Hinspiel im vergangenen September erzielte der gebürtige Heidenheimer Tim Skarke den 2:1-Siegtreffer für den FCH.


16. Februar 2017

Beim Pressegespräch im Vorfeld des Schwaben-Duells gegen den VfB Stuttgart (Freitag, 18.30 Uhr) stand zu Beginn vor allem die personelle Situation des FCH im Vordergrund: „Ben Halloran hat sich leider am Tag nach dem Spiel gegen Würzburg verletzt. Er wird durch einen Innenbandriss mindestens sechs Wochen ausfallen“, erläuterte FCH Cheftrainer Frank Schmidt die Hiobsbotschaft vom Wochenbeginn, der ebenfalls anmerkte: „Timo Beermann ist durch seine fünfte gelbe Karte ja gesperrt. Arne Feick und Robin Becker trainierten nur teilweise mit der Mannschaft mit, daher werden wir sehr kurzfristig entscheiden müssen, ob sie uns zur Verfügung stehen.“
Robert Strauß ist hingegen wieder fit und im Manschaftstraining.

 

Zum großen Gegner aus der Nachbarschaft, dem VfB Stuttgart, waren sich sowohl Frank Schmidt, als auch FCH Verteidiger Hauke Wahl einig: „Der VfB hat ein schnelles, variables Offensivspiel und hat sich die Saison über stabilisiert. Sie stehen nicht umsonst an der Tabellenspitze.“ Außerdem bemerkte Wahl, dass man Top-Torjäger Simon Terodde eben niemals aus den Augen verlieren dürfe und äußert konsequentes Verteidigen der Schlüssel zum Erfolg gegen die Stuttgarter Offensivwaffesei. Die Vorbereitung auf einen Stürmer dieses Formats sei jedoch nicht anders als sonst, ließ der FCH Winterneuzugang durchblicken. 

 

Zu den Schwachstellen des Gegners aus der Landeshauptstadt bemerkte Frank Schmidt, dass der VfB Stuttgart mit Sicherheit weniger Schwächen habe, als andere Teams der Liga: „Trotzdem ist es ihnen nie gelungen, neben guten offensiven Ansätzen, Torchancen des Gegners zu unterbinden. Sie bieten durch hohes Pressing große Räume bei Ballverlusten an und wenn man ein solches Zeitfenster nutzt, kann man zu Torchancen kommen“ Schmidt mahnte aber an, sich auch auf die eigenen Stärken zu besinnen, immerhin habe man es geschafft aus dem Duell „Groß gegen Klein ein Württemberg Derby zu schaffen. (…) Die Rolle als Underdog wollen wir mit Leben füllen!“

 

„Für uns ist dieses Spiel etwas ganz besonderes, da mach ich keinen Hehl draus“, sagte FCH Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald abschließend. „Wir erwarten ein schönes Fußballfest!"