16. März 2017

25. Spieltag: Am Freitagabend, 17. März (18.30 Uhr), bei Eintracht Braunschweig zu Gast!

 

Zu Beginn des wöchentlichen Pressegesprächs vor dem Auswärtsspiel beim amtierenden Herbstmeister äußerte sich Frank Schmidt wie üblich zuerst zur personellen Situation, die sich in diesen Tagen jedoch durchaus komplizierter darstellt. Die längerfristig verletzten Spieler Ben Halloran, Kevin Kraus, Timo Beermann und Dominik Widemann werden Frank Schmidt am Freitagabend natürlich noch nicht zur Verfügung stehen. Alle befinden sich nach wie vor in der Reha oder im Aufbautraining. Auch Robert Strauß wird nach seinem Bandscheibenvorfall in Braunschweig nicht wieder zum Einsatz kommen können. Unklar ist hingegen noch die Situation bei Ronny Philp, Arne Feick und Tim Kleindienst, die unter der Woche mit Blessuren zu kämpfen hatten. Hinzu kommt, dass John Verhoek derweil die Zeit bei seiner Frau verbringt, die momentan das gemeinsame Kind erwartet.

 

Auf Grund der angespannten Personallage mit der Situation hadern? Passt nicht zum FCH! „Wenn wir in Braunschweig etwas holen wollen, müssen wir von unserer Leistung und der Art und Weise wie wir das Spiel angehen überzeugt sein", erklärte Cheftrainer Frank Schmidt deshalb im Vorfeld der Partie, der an das 1:1 aus dem Hinspiel erinnerte: „Ich glaube da waren wir so nah dran, wie noch nie und haben ein richtig gutes Spiel gemacht.“ Bislang ist es dem FCH schließlich nicht gelungen - weder in der 3. Liga noch in der 2. Bundesliga - den BTSV zu bezwingen.

 

Natürlich bezeichnete der FCH Cheftrainer die aktuelle Personallage auch als „nicht ganz einfach“, merkte aber an, dass trotz der vielen Ausfälle genügend Spieler zu Verfügung stehen, um sich auch gegen den Aufstiegskandidaten zu beweisen. Die Situation sei schließlich beim 1:1 in Kaiserslautern am vergangenen Wochenende ähnlich gewesen. „Wir werden uns morgen über eine gute Defensivleistung und gutes Pressing-Verhalten definieren. Dabei müssen wir versuchen das Tempo der Braunschweiger aus dem Spiel zu nehmen, weil sie ihrerseits über fünf, sechs Spieler verfügen, die viel Schnelligkeit reinbringen können."

 

Im Hinblick auf die bisherigen Rückrundenbilanz, mit lediglich einem Sieg aus sieben Partien, merkte Frank Schmidt zudem an: „Eine Phase in der man nicht ständig dreifach punktet, muss man einkalkulieren. Das ging Eintracht Braunschweig übrigens genauso." Umso größer ist die Bereitschaft, um vielleicht schon am Freitagabend wieder dreifach zu punkten. Warum also nicht gerade in Braunschweig gegen den altbekannten und bisher eben noch unbezwungenen Herbstmeister?