Jan Zimmermann (hier im Spiel in Ingolstadt) unterzieht sich am Mittwoch einer Operation am Hinterkopf.


24. November 2014

Beim 29-Jährigen ist eine Geschwulst am Hinterkopf entdeckt worden

 

Der 1. FC Heidenheim 1846 muss in den nächsten Monaten auf Stammtorhüter Jan Zimmermann verzichten. Der 29-Jährige, vor dieser Saison vom SV Darmstadt 98 an die Brenz gewechselt, wird sich am kommenden Mittwoch in Günzburg kurzfristig einer Operation am Hinterkopf unterziehen und deshalb der Mannschaft von Cheftrainer Frank Schmidt vorerst nicht zur Verfügung stehen.

 

Im Zuge einer Routineuntersuchung nach seiner Gehirnerschütterung aus dem letzten Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am 13. Spieltag, war bei Zimmermann eine Geschwulst am Hinterkopf festgestellt worden, die nun am Mittwoch operativ entfernt wird. „Diese Nachricht war für uns alle zunächst einmal ein Schock“, erklärte FCH Geschäftsführer Holger Sanwald, fügte jedoch ebenfalls hinzu: „Wir wissen, dass sich Jan am Bezirkskrankenhaus Günzburg in die Hände von anerkannten Spezialisten geben wird und hoffen, dass er anschließend möglichst schnell auf den Platz zurückkehren kann. Bis dahin, kann sich Jan aber voll und ganz auf die Unterstützung unserer Mannschaft und unseres gesamten Vereins verlassen.“

 

Auch Jan Zimmermann blickt indes schon wieder positiv nach vorne. „Natürlich ist es im ersten Moment nicht leicht mit solch einer Situation umzugehen. Im Nachhinein bin ich aber froh, dass diese Geschwulst durch Zufall entdeckt worden ist und am Mittwoch bereits operativ entfernt werden wird.“

 

In den kommenden Wochen wird Jan Zimmermann nun von Rouven Sattelmaier im FCH Tor vertreten. Felix Körber, dritter Torhüter bei den Rot-Blau-Weißen, rückt dafür auf die Bank. Für U19 Keeper Felix Kielkopf wird darüber hinaus eine Spielerlaubnis bei den Profis beantragt.